2016 war er im Dschungelcamp

Talkshow-Moderator Ricky Harris arbeitet heute als Schulbegeleiter


Aktualisiert am 01.08.2026 – 17:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Ricky Harris: Von 1999 bis 2000 moderierte er „Ricky!“. (Quelle: IMAGO)

Ricky Harris hatte einst seine eigene SAT.1-Sendung. Nun erzählt der 64-Jährige, wie sein Leben danach verlief – und wird emotional.

1999 startete Ricky Harris auf SAT.1 mit einem Format nach amerikanischem Muster – laut, schnell, kontrovers. Nach knapp einem Jahr wurde „Ricky!“ jedoch wieder abgesetzt, der Vertrag nicht verlängert. 2016 war er außerdem im Dschungelcamp zu sehen. Inzwischen ist es ruhiger um den gebürtigen US-Amerikaner geworden.

In der „NDR Talk Show“ erzählte Ricky Harris nun, wie sein Leben in den vergangenen Jahren aussah. Nach dem Ende seiner TV-Karriere verdiente der heute 64-Jährige sein Geld mit den unterschiedlichsten Jobs. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm die Zeit als Taxifahrer. „Ich habe angefangen, nachts Taxi zu fahren. Ich muss ehrlich sagen: Das war so eine schöne Zeit, weil ich habe eine Aufgabe gehabt“, erzählte er in der Sendung.

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Jugendliche „abzuholen von den Discos, den Bars und die sicher nach Hause zu bringen“, habe ihm gut gefallen: „Ich war so stolz auf mich, dass ich das machen konnte.“ Inzwischen arbeitet er als Betreuer und Unterstützer an einer Ganztagsschule.

Ricky Harris brauchte eine neue Niere

Doch zwischen TV-Karriere und heutigem Alltag lag auch eine ernste Erkrankung. Seine Nieren versagten im Jahr 2008 aufgrund einer chronischen Erkrankung. Damals hieß es, er müsse an die Dialyse und auf ein Spenderorgan warten. Er hatte bereits seine Eltern in Amerika angerufen, um ihnen davon zu erzählen. „Und am nächsten Tag war meine Schwester da und hat mir ihre Niere gespendet“, berichtete Harris unter Tränen.

Heute lebt er mit seiner Lebensgefährtin in Landsberg am Lech. Seine Familie sei ihm das Wichtigste. „Ich bin so stolz auf meine drei Kinder, ich bin so stolz auf meine Ex-Frau. Ich bin so stolz auf meine Lebensgefährtin jetzt. Ich bin auch stolz auf meine Enkel.“

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