Sender reagiert auf Kritik

Änderung bei „Immer wieder sonntags“


25.05.2026 – 11:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Stefan Mross: Seine Sendung „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA)

Für die letzte Saison von „Immer wieder sonntags“ hat der SWR eine Überraschung parat. Die Sommerhitparade, ein beliebtes Format innerhalb der Schlagersendung, wird überholt.

Vor Kurzem reagierten Fans von „Immer wieder sonntags“ geschockt. Die traditionsreiche Musikshow mit Stefan Mross wird eingestellt. Am 31. Mai startet die letzte Staffel der Sendung. Dafür hat der SWR das Wettbewerbssystem der Sommerhitparade grundlegend umgebaut.

Jahrelang löste die Sommerhitparade bei „Immer wieder sonntags“ Debatten aus: Volksmusiker und Popschlager-Talente traten gegeneinander an, wobei die Genres sich dabei oft ungleich gegenüberstanden. Zuletzt gewann im Jahr 2025 der Volksmusiker Willy Pichay die Wettbewerbsreihe. Nun hat der SWR reagiert. Wie das Fachportal „Schlagerpuls.com“ berichtet, treten die 13 Kandidaten der diesjährigen Sommerhitparade in zwei getrennten Genre-Blöcken an.

  • „Immer wieder sonntags“-Aus: Stefan Mross rechnet mit ARD ab

Das Grundprinzip des Wettbewerbs bleibt dabei erhalten: In jeder Sendung gibt es zwei Kandidaten, die miteinander konkurrieren. Die Reihenfolge wird ausgelost, und das Fernsehpublikum entscheidet per Televoting, wer weiterkommt. Neu ist die Aufteilung in zwei Blöcke nach Musikrichtung.

Im ersten Block, der die Sendungen 1 bis 6 umfasst, sind Künstler aus dem Volksmusikbereich vertreten: Die jungen Wölfe aus der österreichischen Südoststeiermark mit dem Titel „Heit gemma Sommerhaserl schauen“, Marvin Markel aus dem Schwarzwald mit „Hallo Sommer“, Michael Leitner aus dem österreichischen Wolfgangsee mit „Immer wieder Sommer“, Patrick Steindl aus Tirol mit „Ein heißer Sommerflirt“, Rene Schneider aus Südtirol mit „Ich spiel‘ so gerne Steirische“, Steve Paradiso aus Nürnberg mit „Der Schlingel mit der Schärpe“ sowie Sabrina Kulovits aus dem österreichischen Burgenland mit „Festlzeit“.

Großes Finale in letzter „Immer wieder sonntags“-Ausgabe

Der zweite Block, der die Sendungen 7 bis 11 abdeckt, gehört dem Popschlager. Hier treten Anna Karina Henke aus Niedersachsen mit „Liebeselixier“, Kieran Kaiser aus der Schweiz mit „Mi Latina Corazón“, Lucy P. aus Thüringen mit „Maybe wir“, Martin März aus dem Havelland mit „Es ist Zeit“, Nomi Stern aus dem niederländischen Süd-Limburg mit „Ich leb‘ wie es mir gefällt“ sowie Sonny Kay aus Manchester mit „Liebe geht weiter“ an.

In Sendung 12 treten dann die Gewinner aus den beiden Blöcken im Finale gegeneinander an, um den Sommerhitkönig 2026 zu ermitteln. Es wird die letzte Folge von „Immer wieder sonntags“ sein.

Share.
Exit mobile version