Zweitliga-Topspiel in Kaiserslautern

Hitziges Derby bleibt ohne Sieger – Spieler unter Tränen vom Platz


Aktualisiert am 15.08.2026 – 22:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Marlon Ritter (r.) tröstet den verletzten Naatan Skyttä: Der Finne musste im Derby vorzeitig vom Platz. (Quelle: Marc Schüler/dpa)

Ein ausverkauftes Fritz-Walter-Stadion, zwei verfeindete Teams und hohe Temperaturen: Das Südwestderby zwischen dem KSC und Kaiserslautern sollte ein hitziges Spiel werden.

Viele Zweikämpfe, sechs Gelbe Karten – aber keine Tore. Das Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC endete am Samstagabend mit einem 0:0-Unentschieden. Für die „Roten Teufel“ aus Kaiserslautern war es das zweite 0:0 in Serie zum Saisonstart. Dabei war der Gastgeber aus der Pfalz das bessere Team im ersten Durchgang, der Gast aus Baden wiederum in der zweiten Hälfte.

Neben dem verpassten Heimsieg gab es für Kaiserslautern noch einen weiteren Dämpfer. Offensiv-Ass Naatan Skyttä musste in der 44. Minute verletzt vom Platz. Wie schwer die Verletzung ist, war zunächst unklar. Der Finne weinte jedoch, musste von Kapitän Marlon Ritter getröstet werden.

So lief das Spiel

Im stimmungsvollen und mit 49.327 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion waren die Pfälzer in der ersten halben Stunde die spielbestimmende und optisch überlegene Mannschaft. Der KSC fand danach aber besser in die Partie, die von rassigen Zweikämpfen und den ein oder anderen verbalen Auseinandersetzungen geprägt war. KSC-Stürmer Moritz Broschinski vergab die beste Chance, als er an FCK-Keeper Julian Krahl scheiterte.

Karlsruhes Rafael Pinto Pedrosa (in Weiß) kracht mit Julian Krahl zusammen: Der Lauterer Torwart musste behandelt werden. (Quelle: IMAGO/Ralf Brueck)

Nach Wiederanpfiff hätte dann der eingewechselte Ibrahim Kanaté die Führung für den FCK bringen können, doch Karlsruhes Marcel Franke klärte in höchster Not zur Ecke (48.). Auf der anderen Seite rettete wieder Krahl nach einem Fehler von Jacob Rasmussen.

In der Folge übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, doch der starke Krahl hielt den Pfälzern mit zwei weiteren Glanzparaden den Punkt fest. Auf den Rängen blieb es weitgehend friedlich. Nur vereinzelt wurde Pyrotechnik abgebrannt.

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