Playoffs der Europa League

Stuttgart verliert – und steht dennoch im Achtelfinale

Von t-online, sid, dpa, wl

Aktualisiert am 26.02.2026 – 20:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Chris Führich: Der Ausgleichstreffer des Mittelfeldspielers fand keine Anerkennung. (Quelle: IMAGO/Volker Mueller/imago)

Der VfB Stuttgart hat das Achtelfinale der Europa League erreicht. Auch eine Niederlage im Playoff-Rückspiel gegen Celtic änderte daran nichts.

Trotz einer Pleite gegen Celtic Glasgow darf der VfB Stuttgart über den Einzug ins Achtelfinale der Europa League jubeln. Die Schwaben unterlagen dem schottischen Rekordmeister am Donnerstagabend im Rückspiel der Playoff-Runde mit 0:1 (0:1). Da der VfB das Hinspiel in Glasgow in der Vorwoche aber mit 4:1 für sich entschieden hatte, fiel die knappe Niederlage nicht ins Gewicht.

Nach den zwei Duellen mit den Schotten wird die Stuttgarter Europapokal-Reise am 12. und 19. März gegen ein portugiesisches Team weitergehen. Am Freitag entscheidet das Los, ob der VfB auf Sporting Braga oder den FC Porto trifft, beide hatten sich direkt für die Runde der besten 16 Teams qualifiziert. Zuvor standen die Stuttgarter letztmals in der Spielzeit 2012/2013 in einem Europa-Pokal-Achtelfinale. Am Sonntag wartet nun aber zunächst einmal das Bundesliga-Pflichtprogramm gegen den VfL Wolfsburg.

Der starke Auftritt im Hinspiel hatte im und rund um den Verein zu großer Euphorie geführt. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nahm seine Mannschaft dennoch in die Pflicht. „Es hilft keinem, wenn du irgendwie mit Ach und Krach weiterkommst“, betonte der 43-Jährige. Seine Mannschaft, so Hoeneß, müsse sich „von der besten Seite zeigen“.

Das gelang zunächst überhaupt nicht. Ohne den gelbgesperrten Abwehrchef Jeff Chabot wurde die VfB-Defensive schon vom ersten Angriff der Gäste überrumpelt. Celtic-Akteur McCowan blieb frei vor dem Tor eiskalt. Nach 28 Sekunden lag Stuttgart damit bereits hinten.

Gegen weiterhin mutige Schotten übernahm der VfB dann zwar zunehmend die Kontrolle, wirklich gefährlich wurden die Schwaben aber nicht. Zum einen verteidigte Glasgow, das im Vergleich zum Hinspiel auf acht Positionen neu besetzt war, diszipliniert. Zum anderen agierten Deniz Undav und Co. im letzten Drittel anders als noch vor einer Woche oft zu unpräzise.

Erst in der zweiten Halbzeit kam der VfB zu besseren Torchancen. Die vermeintlichen Ausgleichstreffer von Chris Führich (68.) und Deniz Undav (75.) wurden wegen Abseitspositionen aber zurückgenommen.

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