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Home » Sturzflut im Himalaya: Rettungsaktion für verschüttete Arbeiter
Panorama

Sturzflut im Himalaya: Rettungsaktion für verschüttete Arbeiter

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 30, 2026
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Katastrophe im Himalaya

Mindestens 797 Tote – Retter seilen sich in verschütteten Tunnel ab

30.08.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 3 Min.

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Spezialteams aus China und Indien suchen in Nepal nach Opfern. (Archivbild) (Quelle: Lhasa fire/Xinhua/AP/dpa/dpa-bilder)

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet ist die Zahl der Toten auf fast 800 gestiegen, Tausende werden noch vermisst. Eine Rettungsaktion ist besonders aufwendig.

Vier Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet haben die Einsatzkräfte die Suche nach Vermissten unter erschwerten Bedingungen fortgesetzt. In Nepal versuchten Retter unter Hochdruck, mehr als hundert vermutlich in einem Tunnel eingeschlossene Bauarbeiter zu befreien. Im benachbarten Tibet wurden die Bergungsarbeiten unterbrochen, weil sich durch einen Erdrutsch ein neuer See gebildet hat.

Nach jüngsten Behördenangaben erhöhte sich die Gesamtzahl der Todesopfer auf 797. Mehr als 3.000 Menschen werden in dem Katastrophengebiet noch vermisst.

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Die Rettungskräfte in der Region kämpften sich am Sonntag weiter durch Schlamm- und Geröllmassen. In Nepal wurde die Suche nach den verschütteten Bauarbeitern in der Nacht zum Sonntag durch heftige Regenfälle und steigende Wasserpegel erschwert.

Einsatzkräfte seilen sich ab

Seit der Sturzflut vom Mittwoch wurden 933 Arbeiter vermisst, die an Baustellen von Wasserkraftwerken eingesetzt waren. Die Regierung ging davon aus, dass mehr als hundert von ihnen noch lebten und in einem der Tunnel eingeschlossen waren.

Die Suche konzentrierte sich auf die Standorte Trishuli 3A und 3B. Am Standort Trishuli 3A war es Einsatzkräften des Militärs am Samstagabend gelungen, mit Bohrgeräten den oberen Teil eines schlammverschütteten Tunnels zu durchbrechen, Luft hineinzupumpen und eine Kamera einzusetzen.

Sturzflut im Himalaya - NepalVergrößern des Bildes
Viele Menschen haben durch die Flut alles verloren. (Archivbild) (Quelle: Niranjan Shrestha/AP/dpa/dpa-bilder)

Am Sonntagnachmittag seilten sich Einsatzkräfte dann durch eine Öffnung in den Tunnel ab, wie das Energieministerium mitteilte. Sie riefen eigenen Angaben zufolge nach den Vermissten, erhielten aber keine Antwort.

Mit schweren Maschinen und kontrollierten Sprengungen soll versucht werden, die Öffnung zu vergrößern. Mit Sauerstoffgeräten und Kameras ausgestattete Retter sollen dann in den Tunnel geschickt werden, um zu den Arbeitern vorzudringen.

Die Sturzflut hatte im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet gewütet und ganze Ortschaften zerstört. In Nepal kamen nach jüngsten Angaben des Katastrophenschutzes mindestens 781 Menschen ums Leben. Im offiziell zu China gehörenden Tibet gab es laut chinesischen Staatsmedien mindestens 16 Todesopfer. In Nepal wurden den Angaben zufolge zudem 2.502 Menschen vermisst, China meldete 546 Vermisste.

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