Extremwetter auf den Kanaren
Glocken läuten: Drei Stauseen laufen über
21.03.2026 – 15:08 UhrLesedauer: 1 Min.
Player wird geladen
Sturmtief „Therese“ zieht über die Kanarischen Inseln. Schulen bleiben geschlossen, Feste werden abgesagt – und stellenweise fällt binnen weniger Tage die doppelte Jahresmenge Regen.
Sturmtief „Therese“ hat auf den Kanarischen Inseln Schäden angerichtet – aber bislang keine Menschenleben gefordert. Überschwemmungen, Erdrutsche und entwurzelte Bäume prägen das Bild auf den Inseln, berichteten lokale Medien.
Der Sturm brachte Orkanböen, Starkregen und Riesenwellen. Niedrig gelegene Gebiete standen unter Wasser, Uferpromenaden wurden beschädigt. Stellenweise fiel binnen weniger Tage die doppelte Regenmenge eines ganzen Jahres.
Doch der Regen hatte auch eine andere Seite: Viele Menschen freuten sich über die nun gut gefüllten Stauseen. Im Ort San Nicolás auf Gran Canaria läuteten sogar die Kirchenglocken – drei größere Stauseen in der Region liefen über. Die Zeitung „Canarias7“ schrieb, die landwirtschaftliche Bewässerung auf den sonst von Trockenheit geprägten Inseln sei damit für mehrere Jahre gesichert. Im Laufe des Sonntags sollte der Sturm langsam abklingen.
