Stuhlgang drückt, aber kommt nicht
Das können Sie gegen Verstopfung tun
Aktualisiert am 12.02.2026 – 08:50 UhrLesedauer: 4 Min.
Lange Toiletten-Sitzungen ohne Erfolg sind vielen Menschen bekannt. Was gegen Verstopfung hilft und wann Sie besser zum Arzt gehen sollten.
Wie oft man Stuhlgang hat, ist individuell verschieden. Von dreimal am Tag bis dreimal in der Woche ist alles normal. Schwierig wird es, wenn der Stuhlgang drückt, aber nicht kommt. Dann liegt meist eine Verstopfung vor. Was Sie in einem solchen Fall tun können.
Bei einer Verstopfung, auch Obstipation genannt, ist die Darmentleerung erschwert. Experten sprechen von einer Verstopfung, wenn Betroffene weniger als zweimal pro Woche Stuhlgang haben.
Wird der Darm über mehrere Tage kaum bis gar nicht entleert, staut sich der Kot im Enddarm an. Je länger er darin verbleibt, desto mehr Wasser wird ihm entzogen. In der Folge wird der Stuhl immer härter und die Entleerung fällt schwerer. Dieser Kot-Stau führt außerdem dazu, dass Gase nur noch erschwert entweichen können. Typische Merkmale einer Verstopfung sind daher, dass:
Treten über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zwei oder mehr der genannten Symptome auf, sprechen Mediziner von einer chronischen Verstopfung. Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn eine Verstopfung birgt auch immer gewisse Risiken.
Auch Blut im Stuhl, starke Schmerzen sowie langanhaltende Blähungen zählen zu den Warnzeichen, mit denen Sie zu einem Arzt gehen sollten.
Häufig finden sich die Gründe für eine Verstopfung im Lebensstil: Eine ungünstige Ernährung mit zu wenig Ballaststoffen und Flüssigkeit spielt eine große Rolle – vor allem, wenn Sie sich gleichzeitig zu wenig bewegen.
Aber nicht immer ist die Ernährung schuld an der Verstopfung. Auch ernste Krankheiten können der Auslöser sein. Dazu gehören etwa:
