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Das japanische Studio Ghibli hat die höchste Auszeichnung Spaniens, den Preis der Prinzessin von Asturien für Kommunikation und Geisteswissenschaften 2026, in Anerkennung seiner globalen Wirkung im Bereich Animation und der Verbreitung universeller Werte durch Filme erhalten.
Das 1985 von Hayao Miyazaki, Isao Takahata und Toshio Suzuki gegründete Studio hat eine Filmografie aufgebaut, die Fantasie, Sensibilität und eine tiefgreifende Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur vereint. Laut Bericht der Jury (Quelle auf Spanisch)Ihre Werke „haben Generationen und Grenzen überschritten, eine kulturelle Brücke geschaffen“ und Werte wie Empathie, Freundschaft und Respekt vermittelt.
Das Statement unterstreicht auch seinen unverwechselbaren Stil, der auf „handgefertigten“ Animationen und der Fähigkeit basiert, Schönheit im Alltäglichen zu finden. Die Filme von Studio Ghibli beschäftigen sich mit Themen wie Liebe zur Natur, Toleranz und Menschenwürde, wobei der Schwerpunkt auf komplexen, starken und sich ständig verändernden weiblichen Charakteren liegt.
Zu seinen bekanntesten Titeln zählen Werke wie Mein Nachbar Totoro, Prinzessin Mononoke Und Zauberhaft wegLetzterer gewann einen Oscar für den besten Animationsfilm und gilt allgemein als eines der größten Werke des zeitgenössischen Kinos.
Im Jahr 2023 erlangte das Studio erneut internationale Anerkennung mit Der Junge und der Reiherder einen weiteren Oscar erhielt.
Die Jury betonte, dass die Filme von Studio Ghibli „Momente der Stille und Kontemplation zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Erzählungen machen“ und damit einen einzigartigen Stil festigen, der die Animation weltweit beeinflusst hat.











