Spur verliert sich in den Schweizer Alpen

Große Sorge um deutsche Studentin


Aktualisiert am 12.05.2026 – 18:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Abrad Bin Ramadan: Die 26-Jährige könnte in den Schweizer Alpen in Not geraten sein. (Quelle: Kantonspolizei Bern)

Eine junge Medizinstudentin macht sich auf den Weg in die Schweiz – und verschwindet. Nach rund einer Woche wartet die Polizei weiter auf ein Lebenszeichen.

Ein Vermisstenfall gibt der Kantonspolizei Bern derzeit Rätsel auf: Von der 26-jährigen Abrad Bin Ramadan fehlt seit dem 2. Mai jede Spur, es gibt kein Lebenszeichen von der Deutsch-Libyerin, die laut „Freie Presse“ zuletzt in Chemnitz gemeldet war und seit März für ein einjähriges Praktikum in der Schweiz lebte.

Die 26-Jährige war laut Polizei am 2. Mai gegen 9.30 Uhr in Bern in einen Zug Richtung Interlaken gestiegen. Sie wollte anschließend vom Harderkulm zum Augstmatthorn wandern, so ihre Aussage zu Bekannten. Zuletzt wurde sie im Zug auf Höhe der Gemeinde Spiez gesehen, danach verliert sich ihre Spur. „Es konnte kein Kontakt mehr zu ihr hergestellt werden“, teilte die Kantonspolizei mit.

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Schweizer Alpen: Familie von Vermisster bittet um Unterstützung

Laut „Freie Presse“ haben die Schweizer Behörden auch die Polizei in Chemnitz um Amtshilfe gebeten. Allerdings gebe es keinen Anlass, in Deutschland nach der Vermissten zu suchen. Ob die Studentin die mehrstündige und anspruchsvolle Wanderung tatsächlich angetreten hat, ist nicht bekannt. Was der jungen Frau zugestoßen sein könnte, ist derzeit völlig offen.

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte einen Aufruf der Schwester der Vermissten. „Bitte teilt ihre Fotos weiter. Sucht weiter! Wir glauben mit ganzem Herzen, dass Abrar noch am Leben ist“, bat sie demnach die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Die Polizei beschreibt die Vermisste als 170 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Sie trug ein schwarzes Kopftuch und spreche Deutsch und Arabisch. Am Tag ihres Verschwindens trug sie dunkle, lange Hosen und weiße Turnschuhe. Zudem hatte sie einen schwarzen Rucksack dabei. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Bern unter +41 33 225 31 31 entgegen.

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