Nach Schweizer Inferno
Neuerung beim ESC: Strenge Fahnen-Regeln
11.04.2026 – 15:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana wirkt nach: Beim Eurovision Song Contest sind nur schwer entflammbare Fahnen erlaubt. Deshalb müssen Fans nun Zertifikate vorweisen.
Das Publikum des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien darf nur schwer entflammbare Flaggen und Fähnchen schwingen. Der offizielle Karten-Vertreiber des ESC, Oeticket, begründete dies mit verschärften Brandschutz-Regeln infolge des tödlichen Infernos im Schweizer Skiort Crans-Montana.
In der Silvesternacht starben bei dem Brand in einer Bar 41 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt. Der Grund: Schaumstoff an der Decke des Lokals hatte sich entzündet.
Zu den ESC-Shows im Mai dürfen nur Fahnen mitgebracht werden, wenn Fans beim Eintritt in die Wiener Stadthalle Zertifikate zu den vorgeschriebenen Brandschutznormen vorweisen können, wie eine Sprecherin des Österreichischen Rundfunks (ORF) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Erlaubt seien Produkte, die der österreichischen Norm ÖNORM B 3822:2010-06-15 oder der europäischen DIN EN 13501-1 entsprechen, hieß es vom ORF, der den Wettbewerb mitveranstaltet.
Zum 70-jährigen Jubiläum des ESC wird der Musikwettbewerb in Österreich stattfinden, nachdem der österreichische Countertenor JJ im Vorjahr in Basel gewonnen hat. Die rund 90.000 Karten für die Halbfinal- und Final-Shows sowie die Voraufführungen sind bereits seit Januar praktisch ausverkauft. Für Deutschland tritt Sängerin Sarah Engels mit dem Song „Fire“ an.
Die 33-Jährige wurde 2011 durch ihre Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Sie schaffte es auf den zweiten Platz. Sieger von DSDS wurde Pietro Lombardi. Die beiden wurden durch die Casting-Show nicht nur etablierte Musiker, sondern auch ein Paar. Zwei Jahre später gaben sie sich das Jawort, im Juni 2015 kam ihr gemeinsamer Sohn Alessio zur Welt. Sie trennten sich 2016. Drei Jahre später wurden die beiden offiziell geschieden.











