Messerstiche nach Streit um Geld
Bruderstreit endet tödlich
13.04.2026 – 13:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Brüder geraten in einer Wohnung aneinander. Offenbar will der ältere Bruder Geld vom jüngeren – dann fließt Blut.
Im Ruhrgebiet ermittelt die Polizei nach einem tödlichen Streit zwischen Brüdern. Beim Polizeipräsidium Recklinghausen wurde eine Mordkommission eingerichtet.
Wie die Beamten mitteilten, eskalierte die Auseinandersetzung am Sonntagabend gegen 22.15 Uhr in der Wohnung des jüngeren Bruders in Castrop-Rauxel. Beide Brüder erlitten dabei schwere Stichverletzungen. Der ältere, 39-jährige Bruder starb trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort. Sein 33 Jahre alter Bruder wurde festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft hatte er den Sterbenden noch in den Hausflur des Mehrfamilienhauses geschleppt. Darauf aufmerksam geworden, verständigten Nachbarn die Polizei.
Wie Staatsanwaltschaft Henner Kruse t-online sagte, machte der 33-Jährige nach der Festnahme noch im Streifenwagen rudimentäre Angaben. Demnach habe der 39-Jährige Geld von ihm gefordert. Wie viel und wofür das Geld fließen sollte, ist derzeit noch unklar.
Als er nicht zahlen wollte, habe der ältere Bruder angefangen, auf ihn einzuschlagen, behauptete der jüngere. Er habe sich nur selbst verteidigt, sagte der 33-Jährige weiter.
Fakt ist, dass auch der jüngere Bruder schwere Verletzungen erlitt: laut Staatsanwalt eine „sehr tiefe“ Stichverletzung im Oberschenkel und eine weitere im Handbereich. Der 33-Jährige musste deswegen im Krankenhaus behandelt werden.
Wie oft genau auf den 39-Jährigen eingestochen wurde und welcher Stich letztlich tödlich war, soll nun eine Obduktion klären. Vor Ort stellte die Polizei mehrere Messer sicher. Bei welchem es sich um die Tatwaffe handelt, ist noch nicht klar. Ebenfalls ist noch unsicher, ob mehrere Messer zum Einsatz kamen oder ob der jüngere Bruder dem älteren die Waffe abnahm und dann damit zustach.











