Fifa setzt Änderung um
Strafe bei Einwürfen: WM-Schiris sollen durchgreifen
02.06.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Zuschauer müssen sich bei der WM 2026 auf einige Veränderungen einstellen. Das betrifft nicht nur das Turnierformat, sondern auch Entscheidungen auf dem Feld.
An der WM 2026 nehmen erstmals 48 Nationen teil, in den USA, Kanada und Mexiko wird damit, gemessen an der Zahl der Teilnehmer und der Partien, die bis dato größte Weltmeisterschaft der Geschichte stattfinden. Dabei ändert sich nicht nur der Modus, sondern auch einiges auf dem Platz. So sollen die Schiedsrichter künftig energischer gegen Zeitspiel vorgehen.
Möglich wird dies durch Anpassungen durch das International Football Association Board (Ifab), das weltweit die Regeln für den Fußball vorgibt. Eine Neuerung, die zum Turnier in den USA, Mexiko und Kanada erstmals Anwendung findet, bezieht sich auf Einwürfe. Die Fünf-Sekunden-Regel soll verhindern, dass sich Mannschaften bei der Ausführung zu viel Zeit lassen.
Der Schiedsrichter muss dafür einen gut ersichtlichen Countdown mit seinen Fingern signalisieren, diesen beginnt er nach eigenem Ermessen. Verstößt ein Spieler gegen die Regel, wechselt der Ballbesitz. Die Regel gilt auch für Abstöße.
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Gegen übermäßiges Zeitspiel richtet sich auch eine neue Regelung rund um Behandlungsunterbrechungen. Wenn sich ein Spieler auf dem Feld behandeln lässt, muss er anschließend eine Minute lang draußen bleiben. Das gilt jedoch nicht, wenn die Verletzung Folge eines Foulspiels ist, bei dem der Schiedsrichter eine Gelbe oder Rote Karte zückt. Auch Torhüter sind davon ausgenommen.
Das Ifab hat darüber hinaus weitere Veränderungen abgesegnet, die bei der Weltmeisterschaft 2026 zum ersten Mal umgesetzt werden. Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen finden Sie hier.









