Offene Rechnungen
Strafbefehl gegen Jimi Blue Ochsenknecht
03.03.2026 – 08:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Der gebürtige Münchner soll in Österreich Rechnungen nicht bezahlt haben – nun ist ein Strafbefehl rechtskräftig. Es ist nicht das erste Mal, dass ihn offene Hotelkosten vor Gericht bringen.
Gegen Jimi Blue Ochsenknecht ist am Montag (2. März) ein Strafbefehl des Amtsgerichts München rechtskräftig geworden, nachdem ihm Betrug im Zusammenhang mit unbezahlten Rechnungen aus dem Jahr 2022 vorgeworfen worden war. Der in München geborene Schauspieler und Reality-Darsteller soll am 28. März 2022 in Graz in zwei Lokalen Speisen und Getränke konsumiert und die Rechnungen nicht beglichen haben.
Zunächst habe Ochsenknecht Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, erklärte Gerichtssprecher Martin Swoboda laut der „Bild“. Kurz vor der angesetzten Verhandlung habe er diesen jedoch zurückgezogen. Damit sei der Strafbefehl rechtskräftig. Ochsenknecht muss nun 80 Tagessätze in „mittlerer zweistelliger“ Höhe zahlen. Trotz der Entscheidung gilt er weiterhin nicht als vorbestraft.
Es ist nicht das erste juristische Problem für den gebürtigen Münchner. Bereits 2025 hatte das Landesgericht Innsbruck ihn zu einer Geldbuße von 18.000 Euro verurteilt. Damals ging es ebenfalls um offene Rechnungen. Ochsenknecht hatte 2021 mehrere Tage in einem Luxushotel in Kirchberg in Tirol verbracht, um seinen Geburtstag zu feiern. Für Übernachtungen, Restaurantbesuche und Transportleistungen stellte das Hotel rund 14.000 Euro in Rechnung.
Auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls war er in Deutschland festgenommen und nach Österreich ausgeliefert worden. Auch in diesem Verfahren blieb ihm eine Eintragung im Strafregister erspart, die Geldbuße musste jedoch beglichen werden. Medienberichten zufolge soll seine ehemalige Lebensgefährtin Yeliz Koç die offene Summe übernommen haben.
