Dass er sich letztlich doch für die Rolle entschied, hatte mit Hans Gruber wenig zu tun. Stattdessen sei ihm aufgefallen, wie fortschrittlich das Drehbuch sei: „Jede einzelne schwarze Figur in dem Film ist positiv und sehr intelligent. Vor 28 war das wirklich revolutionär.“ Später wurde die Verkörperung des Bösewichts zu seinem Durchbruch in Hollywood.
Nicht nur Alan Rickman war anfangs skeptisch. Einige Schauspieler hatten die Rolle des John McLanes bereits abgelehnt, als Bruce Willis angefragt wurde. Es herrschte die allgemeine Meinung, Willis sei für Actionfilme nicht geeignet. Aber die Produzenten befanden sich in einer Notlage und gaben daher Willis die Chance. Dieser nutzte die Gelegenheit und verhandelte hart.
Über seinen Agenten ließ er ausrichten, dass er eine Gage von fünf Millionen US-Dollar – für die damalige Zeit exorbitant hoch – verlange und anderenfalls nicht für den Film verfügbar sei. Dank der Zwangslage in der sich die Produktion befand, stimmten sie zu – und wurden belohnt. Nicht nur erwies sich Bruce Willis als äußerst geeignet für Actionfilme, auch „Stirb langsam“ wurde zum Erfolg.










