„Wie soll es zwischenmenschlich weitergehen?“

„Immer wieder sonntags“-Auftakt: Mross äußert sich zu Streit mit ARD


31.05.2026 – 10:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Stefan Mross: Seine Sendung „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt. (Quelle: IMAGO/Guenter Hofer)

Stefan Mross läutet die letzte Saison seiner ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ ein. Zum Beginn der ersten Ausgabe ist er sichtlich ergriffen.

Nach über 30 Jahren wird „Immer wieder sonntags“ aus Kostengründen eingestellt. Von dem Schritt zeigte sich Stefan Mross schwer enttäuscht. Er schoss gegen die ARD, vor allem wegen fehlender Empathie und der Kommunikation der Entscheidung. Jetzt eröffnete er die letzte Saison in der ARD – und richtete emotionale Worte an die Zuschauer.

„Ich habe mir wirklich lange überlegt, was soll ich denn zur ersten Sendung, beziehungsweise zur ersten Moderation erzählen? Sie haben es ja alle mitbekommen“, sagte der 50-Jährige und spielte damit auf die Absetzung an. Davon will er sich aber nicht beirren lassen und die Live-Show auch nicht für einen Seitenhieb nutzen.

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„Das zählt jetzt überhaupt nicht. An dieser Stelle will ich mich erstmal bedanken, beim SWR bei der ARD, bei Werner Kimmig Entertainment, bei meinem besten Freund, beim Europapark“, zeigte er sich versöhnlich. Er wolle sich auf die 13 Sendungen, die noch vor ihm liegen, konzentrieren.

„Machen Sie sich keine Sorgen“

Den Schlagabtausch mit der ARD will er offenbar hinter sich lassen. Dennoch kam Mross darauf zu sprechen. „Dann denkt man sich weiter, wenn man da rauskommt, wie soll es da zwischenmenschlich weitergehen?“, merkte er an, winkte dann aber ab. „Das passt alles, es ist wirklich alles okay. Machen Sie sich keine Sorgen.“

Bei seinen Worten war Stefan Mross sichtlich emotional. „Dann sehe ich mein Team vor mir. Ich sehe mein bestes Publikum der Welt. Und ich denke mir: Wir starten in die geilste Saison 2026“, schloss er seine Anfangsrede schließlich ab und ging in die reguläre „Immer wieder sonntags“-Sendung über. Auf der Gästeliste standen Schlagerstars wie Andy Borg, Beatrice Egli und Ramon Roselly.

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