Am Elbtunnel

Warnstreik lähmt wichtige Verkehrsader – weitere Sperrungen drohen

20.02.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Vor dem Elbtunnel stockt der Verkehr am Freitag: Noch am ganzen Wochenende müssen Autofahrer Geduld mitbringen. (Quelle: Bodo Marks/dpa/dpa-bilder)

Der 24-stündige Ausstand bei der Autobahn GmbH reduziert die Spuren im Elbtunnel und sorgt für stockenden Verkehr. Autofahrer müssen sich auf massive Beeinträchtigungen einstellen.

Der 24-stündige Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes hat am Freitag zu zähfließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Auch nördlich und südlich des Hamburger Tunnels stockte der Verkehr auf der A7, wie die Verkehrsleitzentrale auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Im Stadtgebiet waren zeitweise Straßen verstopft.

Die Autobahn GmbH bewertete die Verkehrslage rund um den Tunnel am Nachmittag als „angespannt“, wie ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte. Stau habe sich nicht gebildet. Fahrtzeiten verlängerten sich um 15 Minuten.

Im Elbtunnel waren wegen des Warnstreiks je Richtung nur zwei statt drei Spuren geöffnet. Auch die Lärmschutztunnel Schnelsen und Stellingen, die nördlich des Elbtunnels liegen, waren vom Warnstreik betroffen.

Laut Verdi mussten die Spuren gesperrt werden, weil sich Beschäftigte der Tunnelbetriebszentrale am Warnstreik beteiligten. Die Beschäftigten der Zentrale überwachen den Verkehr.

Eine Schnellauswertung des Verkehrsdatenspezialisten TomTom für die Deutsche Presse-Agentur zeigte die deutlich verlangsamte Fahrt im Elbtunnel. In Richtung Norden fuhren die Fahrzeuge um 11.00 Uhr mit Tempo 28 statt maximal 80 km/h. In der Gegenrichtung verlangsamte sich der Verkehr auf 24 Kilometer pro Stunde.

Auch in den nächsten Tagen müssen sich Autofahrer im Raum Hamburg auf schwierige Verkehrsverhältnisse einstellen. Am Freitag beginnt um 22.00 Uhr zwischen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld eine Vollsperrung der A7 wegen Bauarbeiten.

Die A7 und der Elbtunnel sollen am Montag bis 05.00 Uhr wieder freigegeben werden. Doch dann soll bereits ein weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH beginnen, der erneut auch den Elbtunnel betrifft. Nach Angaben von Verdi soll die Arbeit bis Dienstag um 06.00 Uhr ruhen. Der Verkehr auf der A7 ist voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt.

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