„An Abscheulichkeit nicht zu übertreffen“
Promis reagieren auf Zwischenfall beim CSD
26.07.2026 – 05:55 UhrLesedauer: 3 Min.
In Berlin wird der Christopher Street Day gefeiert. Dann rast ein Autofahrer in eine Menschenmenge. Zahlreiche Stars reagieren fassungslos.
Hunderttausende Menschen zogen durch die Hauptstadt, Regenbogenfahnen wehten an der Siegessäule. Berlin erlebte einen Tag voller Farben, Vielfalt, Sichtbarkeit und Unbeschwertheit. Doch dann wurde die Stimmung beim Christopher Street Day durch einen schweren Vorfall unterbrochen.
Gegen 22 Uhr fuhr in der Nähe des Potsdamer Platzes am Tiergarten ein Fahrzeug in eine Menschenmenge. Mindestens eine Person kam ums Leben, etliche weitere wurden teils schwer verletzt. Auf Instagram zeigen sich die Künstler, die beim CSD am Samstag auf der Bühne standen, geschockt.
„Mir fehlen die Worte“
Nur wenige Minuten vorher, um 21.30 Uhr, trat Sarah Connor beim CSD auf. Gegen Mitternacht meldet sie sich dann auf Instagram zu Wort, bedankt sich zunächst bei ihren Fans. „Vielen Dank, dass ihr mir so einen wunderschönen Auftritt bereitet habt, für eure Liebe, für euer Dasein, für euer Sein, für euer Lautsein, für euer Buntsein“, sagt die Musikerin in einem Video.
Es sei einer der schönsten Momente gewesen, die sie mit ihren Songs hatte. „Ich habe diese ganze Liebe da gefühlt, und das war unfassbar schön“, so Sarah Connor weiter. „Umso furchtbarer, dass wir dann kurz danach aus dem Backstage evakuiert wurden, weil wieder irgendein Vollidiot ausgerastet.“
„Mir fehlen die Worte. Ich finde es furchtbar“, sagt die Sängerin. „Mein Beileid allen Angehörigen der Verletzten und des Verunglückten.“ Ihr Video beendet sie mit einem Appell: „Und umso mehr Grund, laut zu sein und laut zu bleiben.“
„An Abscheulichkeit nicht zu übertreffen“
Auch Jochen Schropp, der den CSD am Samstag moderierte, meldet sich mit einem Video bei seinen Followern. „Es war ein so schöner Tag, voll mit Liebe. […] Es war wirklich unbeschreiblich. Und dann passiert so was. Ich hoffe irgendwie, wir kommen da als Community gut durch.“ Er habe sehr viele Menschen gesehen, „denen es danach gar nicht gut ging und die unter Schock standen“.
Jochen Schropp führte durch das CSD-Programm gemeinsam mit Ricarda Hofmann. „Das, was heute in Berlin passiert ist, ist an Abscheulichkeit nicht zu übertreffen“, schreibt sie auf Instagram. „Mein Herz ist gebrochen. Meine Gedanken sind bei euch.“
