Besonders Frauen leiden unter immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Wichtig ist, dass man sich beim Wasserlassen Zeit nimmt und die Blase entspannt leer laufen lässt – auch wenn es etwas länger dauert. Auch auf eine angespannte Hockstellung sollten Frauen besser verzichten.
5. Druck beim Urinieren kann Blasenvenen platzen lassen
Auch Männer haben mit zunehmendem Alter häufig Probleme beim Wasserlassen und neigen dazu, durch Pressen die Entleerung der Blase zu unterstützen. Das ist zum Beispiel bei einer Vergrößerung der Prostata der Fall, bei der die Harnröhre eingeengt wird. Männer sollten den Besuch beim Urologen nicht scheuen. Auf starkes Pressen sollte auf jeden Fall verzichtet werden.
Wenn regelmäßige Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Ernährung nicht helfen und Sie weiter unter zu hartem Stuhlgang oder einer Verstopfung leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären. Wer stattdessen das Problem aus Scham verschweigt, ständig zu Abführmitteln greift oder auf Toilette weiterhin stark presst, schadet dem empfindlichen Afterbereich und erhöht sein Risiko, ernsthaft zu erkranken. Dass solche Erkrankungen häufig übersehen werden, ist ein weiteres wichtiges Argument, warum harter Stuhlgang, sofern er länger andauert, vom Arzt abgeklärt werden sollte.










