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Home » Standort in Eimsbüttel droht das Aus
Deutschland

Standort in Eimsbüttel droht das Aus

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 22, 2026
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Standort in Eimsbüttel droht das Aus

Das ist bekannt

Hamburger Galeria-Kaufhaus droht die Schließung

22.07.2026 – 11:57 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Galeria-Filiale an der Osterstraße (Archivbild): Der Warenhauskonzern steckt seit Jahren in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. (Quelle: IMAGO/Hanno Bode)

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Die Galeria-Filiale in Eimsbüttel zählt zu 33 bundesweit gefährdeten Standorten. Ob sie erhalten bleibt, hängt nun von einem entscheidenden Punkt ab.

Die Zukunft der Galeria-Filiale an der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel steht auf der Kippe. Der Warenhauskonzern prüft den Standort und warnt: Scheitern die Verhandlungen mit dem Vermieter, droht die Schließung.

Die Eimsbütteler Filiale steht auf einer Liste mit insgesamt 33 Standorten, die um ihren Fortbestand bangen müssen. In Hamburg existieren noch zwei weitere Filialen an der Mönckebergstraße und im Alstertal-Einkaufszentrum. Aus dem Norden stehen unter anderem auch die Galeria-Häuser in Braunschweig, Oldenburg und Wismar auf der Liste.

Galeria: Hohe Mieten, aber geringe Erträge

Der Konzern will jetzt mit den Vermietern über niedrigere Mieten und kleinere Verkaufsflächen verhandeln. Kommt keine Einigung zustande, droht den betroffenen Filialen die Schließung. Bei einigen Standorten laufen die Gespräche bereits, bei anderen beginnen sie erst jetzt. Wann Entscheidungen fallen, ließ das Unternehmen offen.

Für die Auswahl der Standorte waren nach Unternehmensangaben vor allem hohe Mietkosten und eine zu geringe Ertragskraft ausschlaggebend. „Wir werden jeden Standort einzeln und ergebnisoffen betrachten“, sagte Geschäftsführer Tilo Hellenbock.

  • Galeria nennt gefährdete Häuser: Braunschweigs letzter Karstadt steht auf dem Prüfstand

Nicht nur die 33 betroffenen Häuser stehen auf dem Prüfstand. Auch mit den Vermietern der übrigen 50 Filialen will Galeria über bessere Konditionen sprechen. Gleichzeitig prüft das Unternehmen Umzüge in andere Immobilien und mögliche Neueröffnungen.

Neuer Kredit soll Galeria-Sanierung absichern

Für den weiteren Umbau hat sich Galeria eine Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro gesichert. Das Geld kommt von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers und ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Filialschließungen vorsieht. Bereits im Juni war bekannt geworden, dass rund 30 der damals 83 Warenhäuser als gefährdet gelten.

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Mit dem Kredit will Galeria unter anderem einen Kredit des Minderheitsgesellschafters Bain Capital ablösen und ausstehende Mieten bezahlen. Mehrere Vermieter hatten zuletzt beklagt, dass das Unternehmen Mieten nicht oder nur teilweise überwiesen habe. Galeria begründete das mit Liquiditätsschwankungen und erklärte, die Vermieter um Stundungen gebeten zu haben.

Der Warenhauskonzern beschäftigt rund 12.000 Menschen. Anfang 2024 meldete Galeria zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz an – unter anderem infolge der Schieflage des früheren Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 schloss das Unternehmen bereits neun Filialen. Heute gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsgesellschaft des Unternehmers Bernd Beetz.

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