Bei Heimspielen des 1. FC Köln
Rheinenergiestadion: Stadt führt Änderungen für Anwohner ein
06.10.2026 – 14:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenn der 1. FC Köln im Rheinenergiestadion spielt, wird es voll in Müngersdorf. Deswegen plant die Stadt Veränderungen beim Schutzkonzept für Anwohner.
Die Stadt Köln passt das Konzept zum Anwohnerschutz rund um das Rheinenergiestadion in Müngersdorf an. Zuvor hatte die Stadt im vergangenen Jahr eine Testphase durchgeführt, um zu sehen, wie das Konzept bei Spielen des 1. FC Köln verbessert werden könnte. Nun sollen die bestehenden Schutzzonen 3 und 5 bis zur Autobahn 1 ausgeweitet werden, auch werde eine neue Schutzzone eingeführt, die zwischen Militärringstraße, die Vitalisstraße und Widdersdorfer Straße liegen soll.
Auch habe die Testphase ergeben, dass die Jungbluthgasse, die Marsdorfer Straße und der Statthalterhofweg offenbleiben müssen, um das Viertel besser erreichbar zu machen. Die neuen Regelungen sollen ab dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart Ende Januar 2027 gelten. Das konkrete Datum für das Spiel steht noch nicht fest.
Rheinenergiestadion in Köln: Das will die Stadt bezwecken
Das Konzept der Anwohnerschutzzonen besteht seit 2005. Es sieht Straßensperrungen vor, die nur von Anwohnern mit entsprechenden Berechtigungen passiert werden dürfen. Ziel ist es, dass Menschen, die im Umfeld des Stadions wohnen, Vorrang bei Parkplätzen haben und die allgemeine Verkehrsbelastung für Anwohner bei Heimspielen des 1. FC Köln reduziert wird. Durch die Neuerungen sollen auch Durchfahrtsbedingungen für Rettungsdienste und den öffentlichen Nahverkehr der KVB verbessert.
Zur Umsetzungen der Änderungen werde es laut der Stadt Köln punktuell bauliche Maßnahmen geben, etwa für den Einbau von Schranken oder das Anbringen neuer Verkehrsschilder. Auf ihrer Webseite stellt die Stadt Köln eine Übersicht zu den Schutzzonen und den geplanten Änderungen zur Verfügung.
