Abstiegskampf der Bundesliga

St. Pauli bleibt auf Relegationsplatz – Irvine gesperrt

05.04.2026 – 20:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Wuchtiger Volley: Pereira Lage (M) traf zum 1:0. (Quelle: Andreas Gora/dpa/dpa-bilder)

Ein Traumtor reicht nicht: St. Pauli holt in Berlin nur einen Punkt und steckt weiter auf Platz 16 – und der Kapitän wird vom Platz gestellt.

St. Pauli hat beim 1. FC Union Berlin 1:1 gespielt und bleibt auf dem Relegationsplatz 16 – sieben Punkte hinter Union, bei noch sechs ausstehenden Spielen.

Mathias Pereira Lage brachte die Hamburger in der 25. Minute in Führung. Sein Volley aus gut 20 Metern schlug mit mehr als 117 Kilometern pro Stunde im Netz ein. Es war das spielerische Highlight einer zähen Partie – beide Teams gehören bei Ballbesitz, Torschüssen und Treffern zu den schwächsten der Liga.

Nach dem Seitenwechsel glich Union aus. Andrej Ilic köpfte eine Flanke von Derrick Köhn aus kurzer Distanz ins Netz – sein zweiter Saisontreffer. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel offener. Keeper Nikola Vasilj rettete St. Pauli mit einer Parade gegen Andras Schäfer den Punkt.

In der Nachspielzeit sah Kapitän Jackson Irvine die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels. Er fehlt damit gesperrt im nächsten Heimspiel gegen Bayern München.

St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin nahm das Ergebnis pragmatisch: „Das ist okay, den Punkt nehmen wir mit.“ Unions Trainer Steffen Baumgart sagte bei DAZN, er sei „bisserl zwiegespalten“ gewesen – angesichts des möglichen Sieges. Den Punkt wertete er dennoch positiv: „Es ist nichts Großes, aber auch nichts Kleines in unserer Situation und bringt uns dem Ziel näher.“

St. Pauli ist seit vier Spielen ohne Sieg. Als Nächstes stehen zwei Heimspiele an: gegen Bayern München und den direkten Abstiegskonkurrenten aus Köln. Verletzt fehlten gegen Union die Abwehrspieler Tomoya Ando und Eric Smith.

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