Hoffnung für Autofahrer?
Spritpreise in München wieder leicht gesunken
Aktualisiert am 12.03.2026 – 09:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer aktuell auf sein Auto angewiesen ist, muss tief in die Tasche greifen. Selbst E10 kostet in München im Schnitt über zwei Euro. Zuletzt sind die Preise aber wieder leicht gesunken.
Der Krieg im Nahen Osten lässt deutschlandweit die Spritpreise steigen – so auch in München. In der bayerischen Landeshauptstadt liegt der Preis für einen Liter Super aktuell (Stand: 12.03., 9.15 Uhr) im Durchschnitt bei 2,07 Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 8 Cent pro Liter (4,0 Prozent) im Vergleich zur Vorwoche.
Noch tiefer in die Tasche greifen muss, wer in München Diesel tankt. Im Schnitt zahlten Autofahrer in den vergangenen 24 Stunden seit Mittwochnachmittag 2,15 Euro für den Liter. Auch E10 hat die Marke von durchschnittlich zwei Euro pro Litern überschritten. Im Mittel beträgt der Literpreis derzeit 2,01 Euro. Wie Super sind auch Diesel und E10 damit 8 Cent teurer als noch vor einer Woche.
Immerhin: Anfang der Woche waren alle drei Kraftstoffe in München im Schnitt noch 17 Cent (8,7 Prozent) teurer als zum gleichen Zeitpunkt der Vorwoche. Im bundesweiten Tagesvergleich sanken die Spritpreise am Mittwoch erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs wieder. Wie der ADAC mitteilte, waren E10 und Diesel am Mittwoch durchschnittlich 3,4 beziehungsweise 5,4 Cent pro Liter billiger als am Dienstag.
Wer an der Zapfsäule zumindest etwas sparen möchte, sollte beim Tanken auf die Uhrzeit schauen. In der Regel sind die Preise am Morgen am höchsten. Am günstigsten ist es in den Abend- und frühen Nachtstunden zwischen 18 und 22 Uhr. Zudem gibt es im Internet verschiedene Vergleichsseiten, auf denen die aktuellen Preise abgerufen werden können.
Bayernweit sieht die Lage übrigens kaum besser aus. So liegt der Literpreis für Diesel derzeit im Schnitt bei 2,12 Euro, für Super bei 2,05 Euro und für E10 bei 1,99 Euro. Die Spritpreise bewegen sich damit auf ähnlichem Niveau wie in den ersten Monaten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022. Von den Rekorden sind sie aber noch ein Stück weit entfernt. Diesel hatte damals sein Allzeithoch am 10. März 2022 mit 2,32 Euro pro Liter. Super E10 am 14. März 2022 mit 2,20 Euro.










