In der Innenstadt

Sportscheck plant Flagshipstore – so könnte er aussehen


24.03.2026 – 17:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Früher H&M, demnächst Sportscheck: In der Georgstraße entsteht der neue Flagshipstore der Kette. (Quelle: cch/t-online)

Auf der Georgstraße baut Sportscheck seinen zweiten deutschen Flagshipstore. Zwei andere Filialen der Kette in Hannover schließen.

In der Innenstadt von Hannover tut sich etwas: Das Gebäude an der Ecke Georgstraße/Kleine Packhofstraße ist eingerüstet, es dringt Lärm heraus. Noch ist von außen nicht zu erkennen, was in dem ehemaligen H&M entsteht: der neue Flagshipstore von Sportscheck.

Der Laden soll laut Angaben des Unternehmens im Frühjahr oder Sommer dieses Jahres eröffnen. Ein konkretes Datum könne zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht mitgeteilt werden, sagte eine Pressesprecherin auf Anfrage der Hannover-Redaktion von t-online.

Demnach entsteht in Hannover der zweite Flagshipstore des Sportfachgeschäfts deutschlandweit. Der erste eröffnete im Oktober 2025 in Dortmund. Sportscheck setzt laut eigenen Angaben bei der Weiterentwicklung des Filialnetzes verstärkt auf solche Flagship-Konzepte in ausgewählten Städten.

Diese zeichnen sich laut Sportscheck durch ein offenes Design aus und haben einen stärkeren Fokus auf das Sortiment für Frauen. Es gibt Bereiche wie Running, Training, Lifestyle, saisonale Angebote und lokal relevante Sportarten. Neben einer Änderungsschneiderei, einer Self-Service-Return-Station und weiteren Serviceangeboten soll es neue Community-Formate geben, etwa Laufgruppen oder Yoga-Events in Zusammenarbeit mit Markenpartnern.

Für die bestehende Filiale in der Großen Packhofstraße bedeutet das neue Geschäft: Umzug in die Nebenstraße. Die dort beschäftigten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden in dem neuen Store eingesetzt, die Filiale wird also verlegt. „Neue Stellen werden in diesem Zuge vorerst nicht geschaffen, da die Mitarbeitenden der vorherigen Filiale mit umziehen“, erklärte die Sprecherin.

Die Filiale in der Karmarschstraße hingegen wird im Juli schließen. Es sei keine Einigung mit dem Vermieter erzielt worden.

„In den vergangenen Wochen haben daher Gespräche begonnen, um eine faire und tragfähige Lösung für alle betroffenen Mitarbeitenden zu finden“, so die Sprecherin. Ihnen sollen offene Stellen innerhalb des Unternehmens angeboten werden, sagte sie weiter.

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