Pfingstverkehr in Hamburg
Sperrung auf Köhlbrandbrücke und A1 – lange Staus drohen
Aktualisiert am 19.05.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 2 Min.
In Hamburg drohen zum Pfingstwochenende massive Verkehrsprobleme: Die Köhlbrandbrücke wird erneut gesperrt. Gleichzeitig gibt es Einschränkungen auf der A1.
Autofahrer in Hamburg müssen sich am kommenden Wochenende auf lange Staus einstellen. Die Köhlbrandbrücke wird von Freitag, 22. Mai, 21 Uhr, bis Montag, 25. Mai, 5 Uhr, erneut vollständig gesperrt.
Die Hamburg Port Authority (HPA) lässt dort Reparatur-, Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchführen. Betroffen ist die Verbindung zwischen Waltershof und Steinwerder. Während der Sperrung wird der Verkehr über die Kattwykbrücke und umliegende Straßen umgeleitet.
Auch Einschränkungen auf A1: Lange Staus vorprogrammiert
Gleichzeitig kommt es auf der A1 an der Norderelbbrücke zu Einschränkungen. Dort wird ab Samstagabend die Richtungsfahrbahn Süd zwischen Hamburg-Billstedt und dem Autobahndreieck Norderelbe gesperrt. Auch die Überfahrt von der A25 auf die A1 Richtung Bremen ist dicht.
Die Polizei rechnet wegen der parallelen Baustellen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn GmbH erwartet zum Pfingstwochenende zudem eine der stärksten Reisewellen des Jahres. Besonders voll dürfte es bereits am Freitagnachmittag und Samstagvormittag werden.
Verkehr auf Köhlbrandbrücke danach nur einspurig
Nach dem Ende der Vollsperrung wird der Verkehr ab Montagmorgen bis zum 31. Mai einspurig im Gegenverkehr über die Nordseite der Brücke geleitet.
Schon seit Montag läuft der Verkehr nach der ersten Vollsperrung am vergangenen Wochenende einspurig im Gegenverkehr über die Südseite der Brücke. Diese Regelung gilt noch bis Freitagabend und geht anschließend direkt in die nächste Vollsperrung über.
Die Köhlbrandbrücke zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen des Hamburger Hafens. Nach Angaben der HPA fahren täglich rund 32.000 Fahrzeuge über das Bauwerk.
Weitere Sperrungen geplant
Die Hafenverwaltung hatte zuletzt erklärt, dass die Brücke schneller altere als erwartet. Bei Prüfungen seien verstärkt Risse an Schweißnähten und im Beton entdeckt worden. Seit Anfang Mai dürfen deshalb genehmigungspflichtige Schwertransporte über 44 Tonnen die Brücke nicht mehr nutzen.
Auch in den kommenden Monaten müssen sich Autofahrer auf weitere Einschränkungen einstellen. Weitere Vollsperrungen sind bereits für Juni sowie für September und Oktober angekündigt.
Die Köhlbrandbrücke soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der Senat rechnet derzeit mit einer Fertigstellung Ende der 2030er-Jahre.










