Attacke in Steglitz
SPD-Spitzenkandidat Krach auf der Straße bedroht
07.04.2026 – 20:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Steffen Krach steckt mitten im Wahlkampf vor der Abstimmung über das neue Berliner Abgeordnetenhaus. Während einer Veranstaltung wird er übel bedroht.
Ein unbekannter Mann hat am Dienstagnachmittag in Berlin-Steglitz den SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach attackiert. Wie ein Sprecher aus Krachs Wahlkampfteam bestätigt, warb der Berliner Politiker am Dienstag auf der Schloßstraße gerade um Wählerstimmen, als ihn der Mann konfrontiert habe. Zuerst berichtete die „B.Z.“ über den Zwischenfall im Südwesten der Hauptstadt.
Während Krach mit Passanten gesprochen habe, sei der Mann auf ihn zugelaufen und habe gedroht: „Willst Du eine Waffe am Kopf haben?“ Dabei habe er in seine Jacke gegriffen, so der Krach-Sprecher weiter.
Ein anderer Mitarbeiter aus dem SPD-Wahlkampfteam habe verhindert, dass der Mann an Krach herankam. Er habe den Angreifer zurückgehalten und zu Boden gerungen. Eine Polizeistreife, die zufällig in der Nähe war, habe zügig in das Geschehen eingreifen können. Laut der „B.Z.“ ist der Verdächtige bereits polizeibekannt.
Steffen Krach habe den Angreifer nach dem Vorfall angezeigt, hieß es weiter aus dem Team des Spitzenkandidaten. Danach habe er seinen Wahlkampf in Steglitz fortgesetzt. Bei dem Vorfall am Dienstag habe es sich um einen Einzelfall gehandelt. Die allermeisten Menschen würden Krach friedlich gegenübertreten.
Allerdings war es nicht das erste Mal, dass der Sozialdemokrat mit dem Tod bedroht wurde. Bereits vor rund zwei Jahren waren in Hannover, wo Krach bis zuletzt Regionspräsident war, entsprechende Aufrufe gefunden worden.
Steffen Krach ist Spitzenkandidat der SPD für die Berlin-Wahl am 20. September. Nach der Abstimmung will er ins Rote Rathaus einziehen und dort den bisherigen regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) ablösen.










