SPD-Kandidat für die Rheinland-Pfalz-Wahl

Alexander Schweitzer will wieder ins Amt


Aktualisiert am 14.03.2026 – 16:54 UhrLesedauer: 3 Min.

Seit 2024 ist Alexander Schweitzer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Nach der Landtagswahl 2026 will der SPD-Politiker im Amt bleiben. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen)

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz geht Alexander Schweitzer für die SPD ins Rennen um das Ministerpräsidentenamt. Wer ist der Mann, der seit 2024 regiert, ohne vorher selbst die Wahl gewonnen zu haben?

Sie stehen längst in den Startlöchern: die Kandidaten für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (RLP). Für die SPD zieht jemand in den Wahlkampf, der altbekannt ist und dessen Erscheinung trotzdem ins Auge fällt.

Alexander Schweitzer ist mit 2,06 Metern wohl einer der größeren Ministerpräsidenten Deutschlands. Ministerpräsident möchte er nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 nun wieder werden. t-online erklärt, was es über den sozialdemokratischen Spitzenkandidaten zu wissen gilt.

Der Pfälzer Schweitzer ist vor 52 Jahren in der Stadt Landau geboren. Dort lebt der dreifache Familienvater auch heute. Bei der RLP-Wahl 2026 tritt er für den Wahlkreis 49 Südliche Weinstraße an.

Als Sohn eines Binnenschiffers wuchs Schweitzer die ersten sechs Lebensjahre an Bord eines Schiffs auf. Schweitzer erzählte der „Tagesschau“, er komme nicht aus einer Familie, in der einem alles geschenkt worden sei. „Mir hat keiner gesagt, du wirst mal Ministerpräsident.“ Er sei der Erste gewesen, der Abitur gemacht habe, ganz zu schweigen von seinem späteren Studium. Seine Familie habe jedoch einen starken Zusammenhalt und er stehe ihr bis heute sehr nahe.

Als Jugendlicher war Schweitzer Messdiener. Jahre später, Anfang 2024, traf der gläubige Katholik sogar Papst Franziskus. Danach beschrieb er die Audienz als eines der beeindruckendsten Erlebnisse seines Lebens: „Die katholische Kirche ist, bei allem, was ich auch manchmal Kritisches an ihr finde, ein Wegbegleiter meines Lebens gewesen.“

Mit 16 Jahren trat Schweitzer der SPD-Jugendorganisation Jusos Rheinland-Pfalz bei, wurde 1993 ihr stellvertretender Landesvorsitzender, 1995 ihr Landesvorsitzender. Währenddessen machte er Abitur und studierte bis 2001 Jura an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Im Anschluss arbeitete Schweitzer bis 2004 in einer Agentur zur Qualitätssicherung, dann bis 2006 beim Steinbeis-Transferzentrum IPQ in Heidelberg. Nebenbei dozierte er an der Berufsakademie Mosbach. Nach der RLP-Wahl 2006 zog Schweitzer dann erstmals in den Rheinland-Pfälzischen Landtag ein.

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