Spalte „Uni live“: Weihnachten mit einer Essstörung

Als junger Erwachsener nochmal nachher den Schalten leben zu sollen, die am elterlichen Esstisch oder unter dem elterlichen Weihnachtsbaum gelten, kann sich wie ein Rückschritt in jener persönlichen Entwicklungsverlauf anfühlen. Ganz divergent ist es wohnhaft bei jener 22-jährigen Studentin Sabrina*. Wenn sie mehr als die Feiertage zu ihren Erziehungsberechtigte nachher Hause fährt, hat sie dort aufwärts wieder einmal Freiheiten qua in den eigenen vier Wänden – so viel Ungebundenheit, dass es ihr Besorgnis macht. Plötzlich könnte sie essen und trinken, welches sie möchte, könnte nicht zuletzt komplett aufs Speise verzichten, wenn sie wollte, im Kontrast dazu sie hält sich eisern an dies, welches sie kennt: vereinigen Messbecher, mit dessen Hilfe sie eine normalgroße Portion Müsli abmisst. Genauso macht Sabrina es in ihrer betreuten WG in München, einer Organisation zum Besten von junge Frauen mit Essstörungen.

Die normalgroße Portion tut Wunder zum Besten von Sabrinas Gesundheit. Wegen ihrer Bulimie-Krankheit kannte sie langjährig nur die Extreme. Entweder aß sie keiner, oder sie verzehrte Unmengen, sowie jener Heißhunger die Oberhand gewann. Im Steckkontakt erbrach sie sich, um ihr Hantel zu halten. Solange bis zu ihrem WG-Einzug in diesem Jahr bestimmte die Bulimie ihr Leben. „Die meisten Personen können sich dies keiner vorstellen, dass sich ab dem Aufstehen jener ganze Tag drum dreht“, sagt sie, „wie dies Speise plötzlich Vorrang vor den Sozialkontakten und allem anderen bekommt.“ Während des Hungerns schlichen sich schon Gedanken an den Essanfall ein, jener wiederum ganze Nachmittage schlucken konnte. Sabrina plante ihren Mageninhalt in Schichten: Weit unten legte sie ein Grundstein aus Salat – obendrauf folgte die Großpackung Toastbrot mit Honig, die es folglich loszuwerden galt.

Heute sind es WG-Schichten, die Sabrinas Leben eine Struktur spendieren. Müll- und Putzdienste, wie man sie in jeder Studenten-WG verteilen muss, werden hier ergänzt durch wöchentliche Termine mit den Therapeutinnen und Ernährungsberatern; außerdem durch verbindliche Mahlzeiten, wohnhaft bei denen aufwärts Menge und Equilibrium geachtet wird. Zum Vorführung stellen sich ganz mit ihrem Teller in jener Kochkunst in einer Schlange aufwärts. Wer Brotlaib isst, muss es mit mindestens zwei Extras vorbehalten. Unter den Hummus gehört aus diesem Grund zwingend noch Butter oder Rahmkäse. Dies erste betreute Frühstück gibt es schon um 6.15 Uhr, denn Sabrina muss nicht zuletzt ihr Wirtschaftsinformatik-Studium in ihrem Tagesplan unterbringen. Manchmal geht sie früher aus dem Hörsaal, um es rechtzeitig zu einer Mahlzeit zurück zu schaffen. In jener Uni weiß bisher niemand mehr als ihre Wohnsituation Mitteilung.

Eine Tischgesellschaft, wohnhaft bei jener immer Leckermaul weint

Von kurzer Dauer vor unserem Gespräch hat Sabrina sogar vereinigen Spekulatius-Pudding bezwungen, dies ist eine stolze Leistung zum Besten von sie. Vor allem mit Speck und Zucker sollen die WG-Bewohnerinnen konfrontiert werden. In jener Adventszeit backen die Pädagogen mit ihnen Weihnachtsplätzchen, obwohl sie gleichsam niemand essen möchte. „Jedoch jeweilig, wenn man es doch macht, wird es leichter“, sagt Sabrina. Denkt sie an Weihnachten, hinschlagen ihr sofort üppige Menüs und kalorienhaltiger Alkohol ein. Es sei schwergewichtig, sich aufwärts große Feste zu freuen, wenn man nur dies Dilemma am Esstisch vor Augen hat.

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