„Für mich war das ein krasser Lebensabschnitt“
ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann verlässt Israel
14.07.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Fünf Jahre lang war Sophie von der Tann für das Erste im Nahen Osten als Auslandskorrespondentin im Einsatz. Nun wartet eine neue Aufgabe auf sie.
Für Sophie von der Tann beginnt ein neues Kapitel. In den vergangenen Jahren berichtete die ARD-Journalistin als Auslandskorrespondentin über den Nahostkonflikt. Jetzt schlägt sie neue Wege ein, wie sie auf Instagram bekannt gegeben hat.
„Ich verlasse Tel Aviv“, kündigt sie in einem aktuellen Instagram-Video an und erklärt, dass ihre Zeit als Auslandskorrespondentin in Israel vorbei ist. Dort seien von vornherein fünf Jahre für sie eingeplant gewesen, was der Regelzeit für ARD-Auslandskorrespondenzen entspreche. Sie reflektiert: „Für mich war das ein krasser Lebensabschnitt.“
Im Sommer 2021 sei sie in der Region angekommen, habe zunächst sowohl an verschiedenen Orten innerhalb Israels als auch im palästinensischen Westjordanland gelebt. Auch den Gazastreifen der Palästinenser habe sie damals mehrfach besucht. „Ich wollte einfach einen Einblick in die verschiedenen Lebensrealitäten und Perspektiven der Menschen hier bekommen.“
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Dass ein anspruchsvoller Job auf sie wartet, sei ihr dabei bewusst gewesen. „Aber ich habe natürlich nicht geahnt, was da auf uns zukommen würde“, äußert sie in ihrem Video und führt in dem Zusammenhang den seit drei Jahren andauernden Krieg Israels im Gazastreifen sowie das Attentat der Hamas in Israel im Jahr 2023 an.
„Unabhängig lässt uns Israel nicht in den Gazastreifen“
Sie sei aufgrund der Geschehnisse in kürzester Zeit zu einer Kriegsberichterstatterin geworden, jedoch wohl unter erschwerten Bedingungen: „Unabhängig lässt uns Israel seitdem nicht mehr in den Gazastreifen rein“ Ohne palästinensische Mitarbeitende vor Ort, die unter Lebensgefahr drehen, könnten wir von vor Ort gar nicht berichten“, erklärt sie.
Nun nimmt ihre Zeit in der Region ein Ende. „Falls ihr euch fragt, was ich als Nächstes mache, ich werde weiterhin für euch im Ausland unterwegs sein“, sagt von der Tann, jedoch ohne Details zu verraten, wohin es sie zieht.










