Spektakel am Himmel
Sonnenfinsternis und Perseiden: Wann man sie in Dresden am besten sehen kann
Aktualisiert am 12.08.2026 – 18:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Am 12. August gibt es eine Sonnenfinsternis in Dresden. Danach können Beobachter gleich das nächste Himmelsereignis sehen. So stehen die Chancen.
Am Abend des 12. August verdunkelt sich die Sonne über Dresden zu 88 Prozent. In der Nacht werden Sternschnuppen erwartet, denn dann ziehen die Perseiden über den Himmel. Mit etwas Glück lassen sich also zwei Himmelsspektakel am selben Abend beobachten.
Wann findet die Sonnenfinsternis in Dresden statt?
Bei der partiellen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vor einen Teil der Sonne. In Dresden wird die Sonnenscheibe zu 88 Prozent bedeckt. Übrig bleibt eine schmale Sonnensichel.
Im Video | Darum kann der Mond die Sonne verdecken
Player wird geladen
Das Himmelsspektakel dauert in Dresden 1 Stunde und 14 Minuten. Die Sonnenfinsternis beginnt am Mittwoch, 12. August, um 19.17 Uhr. Ihr Maximum erreicht sie um 20.10 Uhr, wenn 88,1 Prozent der Sonnenscheibe verdeckt sind. Um 20.32 Uhr endet die partielle Sonnenfinsternis.
Wo kann man die Sonnenfinsternis in Dresden am besten sehen?
Bei gutem Wetter lässt sich die partielle Sonnenfinsternis mit einer geeigneten Sonnenfinsternisbrille oder geschützten Teleskopen gut beobachten.
Besonders gute Aussicht bieten die Freiflächen am Elbhang, etwa rund um Loschwitz. Auch die Weinberge in Radebeul, beispielsweise am Spitzhaus, eignen sich wegen ihrer erhöhten Lage für einen freien Blick Richtung Himmel.
Wer die Sonnenfinsternis gemeinsam mit Fachleuten beobachten möchte, kann die Volkssternwarte Radebeul besuchen. Dort gibt es fachkundige Begleitung, teilweise auch Teleskope für eine sichere Projektionsbeobachtung. Im Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme findet am 12. August von 20 bis 21 Uhr eine Veranstaltung zur Sonnenfinsternis statt.
Worauf muss man beim Beobachten der Sonnenfinsternis achten?
Wer die Sonnenfinsternis beobachten möchte, sollte seine Augen unbedingt schützen. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt als sicherste Methode die indirekte Beobachtung mithilfe einer Lochkamera (Camera obscura), die das Bild der Sonne auf einen Schirm projiziert.
Auch spezielle Schutzbrillen für die Sonnenbeobachtung sind geeignet. Sie verfügen über spezielle Filter und Folien und sollten mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. „Hausmittel“ wie rußgeschwärzte Gläser, schwarze Filmstreifen, CDs oder Ähnliches seien zur Sonnenbeobachtung ungeeignet und gefährlich, warnt das Bundesamt für Strahlenschutz.











