Peinliche Pusteln

Pickel am Po schnell wieder loswerden


Aktualisiert am 28.06.2026 – 04:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Pickel am Po: Stress kann eine Ursache für die Mitesser sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Pickel am Po sind vielen peinlich und werden verschwiegen. Meist sind die Pusteln harmlos, sie können aber auch permanente Gewebeschäden verursachen.

Zeigen sich bei einem gesunden Menschen kleine Eiterpickel am Po, ist der Auslöser meist harmlos. Starkes Schwitzen beim Sport, synthetische Stoffe und Unverträglichkeiten von Waschpulver oder Weichspüler führt in den meisten Fällen zu den Mitessern. Auch Reibung durch enge Kleidung, wie beispielsweise beim Fahrradfahren, kann eine Ursache sein.

Besonders bei Männern kann es auch durch ein eingewachsene Haare zu Pickeln am Po kommen. Auch hormonelle Schwankungen der Pubertät und Schwangerschaft sowie Medikamente können Pickel entstehen lassen. Neben dem Po- und Genitalbereich – hier sind besonders Männer betroffen – können auch Achseln, Leiste, Oberschenkel und Brust betroffen sein.

Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem

  • Rauchen,
  • Übergewicht,
  • enge Kleidung,
  • Diabetes mellitus,
  • genetische Faktoren,
  • aber auch Stress.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 800.000 Menschen betroffen. Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen, da viele aus Scham nicht zum Arzt gehen oder die Erkrankung von Ärzten nicht erkannt und mit Abszessen verwechselt wird.

Pickel am Po schnell loswerden

Wer unter Eiterpickeln am Po leidet, kann sie mit ausreichender Hygiene bekämpfen. Dazu zählen

  • regelmäßiges Duschen beziehungsweise Reinigen des Areals mit einer milden Waschlotion,
  • regelmäßige Peelings,
  • punktuell aufgetragene Anti-Pickel-Cremes und
  • Zinksalben oder
  • eine Heilerde-Maske.

Dermatologin Dr. Yael Adler empfiehlt zudem, die betroffene Stelle mit Essigwasser einzureiben. Für die Tinktur vermengen Sie ein Liter Wasser mit etwa ein bis zwei Esslöffel Apfelessig oder Haushaltsessig. Tränken Sie ein Wattebausch in die Flüssigkeit und betupfen Sie dann die entzündete Stelle. Die Tinktur soll dabei helfen, den Säureschutzmantel der Haut zu stabilisieren.

Die Entzündungen werden dann in der Regel schnell wieder verschwinden. Um den Eiterbläschen vorzubeugen, empfiehlt sich auch lockere Kleidung am besten aus Baumwolle. Denn diese scheuert nicht so stark, sodass die Haut nicht gereizt wird. Besonders die richtige Unterwäsche ist gegen Pickel am Po wichtig. Sie sollte atmungsaktiv und hautfreundlich sein, als nicht aus synthetischen Fasern bestehen. Wenn Sie unbedingt eine Hose mit Kunststofffasern – wie das bei Kleidung mit einem hohen Stretchanteil der Fall ist – tragen, sollten Sie eine Unterhose tragen, die eine größere Fläche Ihrer Pohaut abdeckt, beispielsweise Panties.

Verwenden Sie für Ihre Wäsche am besten ein allergiegeeignetes Waschmittel.

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