Das steckt dahinter
„Traumschiff“ an Ostern: So wenige Zuschauer wie noch nie
06.04.2026 – 09:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Das „Traumschiff“ erlebte an Ostern einen Tiefpunkt bei den Einschaltquoten. Doch der Rückgang hat einen nachvollziehbaren Grund.
Viermal im Jahr schippert das „Traumschiff“ über die Weltmeere. Vor allem an den Feiertagen wie Weihnachten, Neujahr und Ostern gehört der ZDF-Liebesdampfer fest ins TV-Programm. So auch am vergangenen Sonntag. Dieses Mal ging es für die Crew rund um Kapitän Max Parger (gespielt von Florian Silbereisen) nach Island.
Für die Episode interessierten sich jedoch „nur“ 4,43 Millionen Menschen. So wenige Zuschauer hatte das „Traumschiff“ an Ostern noch nie. Im vergangenen Jahr schalteten am Ostersonntag noch 4,53 Millionen Menschen ein. 2024 waren es fast fünf Millionen Zuschauer, 2021 und 2020 waren es noch mehr als sechs Millionen.
Im Video | MS Amadea: So luxuriös geht es auf dem „Traumschiff“ zu
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„Traumschiff“ vs. „Tatort“
Dass die Zuschauerzahl von Jahr zu Jahr weniger wird, hat jedoch einen Grund. Mittlerweile ist die neue „Traumschiff“-Folge bereits eine Woche vor der Ausstrahlung im TV in der ZDF-Mediathek abrufbar. Die Streamingaufrufe werden jedoch in den Zahlen der AGF nicht berücksichtigt.
Zudem war die Konkurrenz in den vergangenen Jahren nicht so stark wie 2026. Die ARD setzt am Ostersonntag eigentlich immer nur auf eine „Tatort“-Wiederholung. Dieses Jahr jedoch zeigte Das Erste einen neuen Fall – und dann ausgerechnet noch den Abschied von Batic und Leitmayr.
Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl hören nach 35 Jahren und 100 Fällen auf. Das Ermittlerteam verabschiedet sich mit einer Doppelfolge. Die erste Episode lief am Sonntagabend und erreichte 6,6 Millionen Zuschauer. Die zweite Episode wird heute, am Ostermontang, ausgestrahlt. Die nächste „Traumschiff“-Episode gibt es erst wieder im November.










