Studienleiter Daniel Wang erklärte: „Bei der Suche nach Möglichkeiten, Demenz vorzubeugen, lag es nahe, ein so weitverbreitetes Getränk wie Kaffee als mögliche Ernährungsmaßnahme zu prüfen.“ Und weiter: „Unsere Studie legt nahe, dass der Konsum von Kaffee oder Tee mit Koffein ein Teil dieses Puzzles sein kann.“
Die Autoren betonen jedoch: Ihre Arbeit zeigt nur einen statistischen Zusammenhang. Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Solche Studien erfassen Daten über viele Jahre hinweg und vergleichen Gruppen miteinander. Sie können Zusammenhänge aufzeigen, aber keine eindeutige Ursache-Wirkung-Beziehung beweisen.
Und: Kaffee oder Tee ersetzen keine gesunde Lebensweise. Bewegung, ausgewogene Ernährung, geistige Aktivität und soziale Kontakte spielen weiterhin eine zentrale Rolle für die Gesundheit des Gehirns.
Dennoch liefert die Studie einen Hinweis darauf, dass moderater Koffeinkonsum Teil einer vorbeugenden Strategie sein könnte. Wer täglich zwei bis drei Tassen Kaffee oder ein bis zwei Tassen Tee trinkt, muss zumindest kein schlechtes Gewissen haben – im Gegenteil: Für das Gehirn könnte das ein kleiner Vorteil sein.









