Bürgermeister nennt erste Zahl
So viel hat die Wal-Rettung wohl gekostet
Aktualisiert am 28.03.2026 – 08:50 UhrLesedauer: 2 Min.
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Mehrere Tage lang versuchen Helfer, den Buckelwal von Timmendorfer Strand zu befreien. Jetzt gibt der Bürgermeister eine erste Kostenprognose.
Außerdem würden noch die Personal- und Materialkosten, etwa von Polizei und Küstenwache, hinzukommen. Wie der „Stern“ berichtet, wird innerhalb des Rathauses von Timmendorfer Strand sogar mit Kosten im niedrigen sechsstelligen Bereich gerechnet.
Im Video | Gestrandeter Wal wieder auf offenem Meer
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Weiter erklärte Partheil-Böhnke, dass Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ihm zugesagt habe, dass das Land für die Kosten aufkomme. Zuvor hatte Partheil-Böhnke dem NDR erklärt: „Ich würde das ungern finanziell ausdrücken. Es geht jetzt darum, das Tier zu retten. Da sind die finanziellen Auswirkungen eher von untergeordneter Bedeutung.“
Der gestrandete Buckelwal war am Montag auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand entdeckt worden. In den vergangenen Tagen versuchten die Helfer, das Tier mit Baggern, künstlich erzeugten Wellen und einem Saugroboter zu befreien.
Der Zustand des Tieres gilt trotz der Befreiung weiterhin als ernst: Laut dem Biologen Robert Marc Lehmann ist etwa an der Haut des Tieres zu erkennen, dass das Tier krank ist. Experten der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd hatten zuvor erklärt, dass der Wal unter Bewuchs infolge einer Hautkrankheit leide. Trotz der Befreiung gilt es zudem nicht als sicher, dass der Wal wirklich den Weg in die Nordsee und schließlich in den Atlantik findet.
