Deutschland im Mittelfeld
So viel bekommen Wintersportler für einen Olympiasieg
15.02.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Neben dem Ruhm bekommen Teilnehmer der Winterspiele 2026 auch Geld von ihren Sportverbänden. Die Summen sind aber sehr unterschiedlich.
Eine Medaille bei den Olympischen Spielen ist für viele Sportler die höchste Auszeichnung. Doch neben dem Metall und den Blumen gibt es für viele auch eine finanzielle Belohnung. Deutschland liegt dabei im Mittelfeld.
Das meiste Geld bekommen Sportler aus Hongkong, wenn sie bei Olympischen Winterspielen eine Goldmedaille erringen: Knapp 647.000 Euro werden ihnen vom örtlichen Sportinstitut überwiesen. Vier Sportler sind in diesem Jahr dabei. Auch ein anderer Stadtstaat in Asien ist spendierfreudig: Singapur zahlt etwa 763.000 Euro für Gold. In diesem Jahr geht nur Faiz Basha im Slalom und Riesenslalom an den Start. Allerdings haben beide Teilnehmerländer bislang das Geld nicht auszahlen müssen; für den ersten Platz reichte es nie. Auf Platz drei steht laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ Polen mit einem Preisgeld von fast 300.000 Euro.
Italiens Sportverband zahlte bei den Spielen in Paris seinen Sportlern etwa 180.000 Euro, wenn sie ganz oben auf dem Treppchen stehen. Für Silber gab es 90.000 Euro, für Bronze noch 60.000 Euro.
Der dritte Platz für Italiener bringt immer noch fast doppelt so viel wie Gold für deutsche Sportler. Die Deutsche Sporthilfe zahlt den Olympioniken bei den Winterspielen in Mailand und Cortina 30.000 Euro für eine Goldmedaille, 20.000 Euro für Silber und 10.000 Euro für den dritten Platz. Immerhin hat sich das Preisgeld im Vergleich zu den Spielen in Peking 2022 um 10.000 Euro erhöht. Nur Sportler aus Nordrhein-Westfalen erhalten mehr: Das Land verdoppelt die Prämien. Auch das Antrittsgeld wird von 3.500 Euro auf 5.000 Euro erhöht. Die Schweizer vergeben knapp 54.000 Euro für den obersten Platz auf dem Treppchen.
Nur knapp vor den deutschen Leistungen liegen die der USA. Amerikanische Teilnehmer an Olympia bekommen 37.000 Euro für den ersten Platz. Kanada zahlt 13.000 Euro, Norwegen 14.300 Euro für Gold. Am wenigsten gibt es in Neuseeland für Gold: nur 2.500 Euro. Sportler aus Großbritannien und Schweden bekommen gar kein Preisgeld, sie erhalten aber während der Vorbereitungen finanzielle Unterstützung durch die Sportverbände.










