Umfrage zeigt
So sparen Deutsche beim Wocheneinkauf
Aktualisiert am 12.02.2026 – 10:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Die steigenden Preise veranlassen viele Deutsche, ihre Kaufgewohnheiten zu überdenken. Eine Umfrage offenbart raffinierte Sparstrategien.
Gestiegene Lebensmittelpreise, knappe Budgets und der Boom von Supermarkt-Apps haben dazu geführt, dass viele Verbraucher ihr Einkaufsverhalten teilweise verändert haben. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts POSpulse mit 1.002 Befragten. Die Studie vergleicht das zweite Quartal 2025 mit dem vierten Quartal 2024 und zeigt, mit welchen Tricks Verbraucher beim Einkauf Geld sparen.
Die Einkaufsroutinen haben sich kaum verändert: Rund 70 Prozent gehen weiterhin zwei- bis fünfmal pro Woche einkaufen, wobei 12 Prozent das täglich und 14 Prozent nur einmal wöchentlich tun. Auch beim Budget bleibt vieles gleich – jeder Siebte gibt pro Person zwischen 31 und 50 Euro aus, während knapp jeder Zehnte mit 11 bis 20 Euro auskommt.
In die andere Richtung zeigt sich ein kleiner Zuwachs: 10 Prozent geben nun über 100 Euro pro Person für den Wocheneinkauf aus, gegenüber 8 Prozent zuvor. Angesichts knapper Kassen greifen viele zu Spartricks: 36 Prozent kaufen mehr im Discounter, 40 Prozent schnappen sich Angebote und wechseln dafür auch den Markt, und rund 23 Prozent setzen verstärkt auf Eigenmarken.
Auch in anderen Bereichen haben sich Verbraucher angepasst: 66 Prozent achten jetzt stärker auf Preise, 34 Prozent verzichten auf bestimmte Produkte – vor allem Süßigkeiten –, während 22 Prozent nichts verändern. Zudem ist mehr als jedem Zweiten (55 Prozent) aufgefallen, dass die Produkte seit der stark gestiegenen Inflation in den letzten Jahren nicht wieder günstiger geworden sind.
Kein Wunder also, dass vor allem Supermarkt-Apps boomen, die spezielle Rabattaktionen bieten. Fast zwei Drittel (63 Prozent) nutzen sie regelmäßig, jeder Fünfte (23 Prozent) gelegentlich. Besonders beliebt sind dabei die Apps von Lidl, Rewe, Rossmann und dm.
Weiterhin hat POSplus auch nach den beliebtesten Discountern der Teilnehmer gefragt. Auf Platz 1 landete Lidl (61 Prozent), gefolgt von Aldi (49 Prozent) und Netto (28 Prozent). Bei den Supermärkten hatte Edeka (49 Prozent) die Nase vorn. Dahinter folgten Kaufland (45 Prozent) und Rewe (44 Prozent).











