Wilson fügte hinzu, dass sie nie an Filmsets belästigt worden sei. „Meine sexuelle Belästigung passierte immer durch die Hände der Medien und der Öffentlichkeit.“ Bereits mit sechs Jahren sei sie von Reportern gefragt worden, ob sie gerne einen Freund hätte und welchen Schauspieler sie am „sexysten“ finde. „Es war süß, wenn Zehnjährige mir Briefe schrieben, in denen stand, dass sie in mich verliebt seien. Das war es nicht, wenn 50-jährige Männer das taten.“
Dabei hatten sie und ihre Eltern bewusst entschieden, dass sie nur Rollen in Familienfilmen annehmen sollte und nie weniger als ein knielanges Sommerkleid tragen durfte. „Ich war jedoch trotzdem bereits sexualisiert worden, und ich hasste es.“
„Es gibt wichtigere Dinge …“
2016 outete sich Mara Wilson als bisexuell. Sie ging damit kurz nach dem Anschlag auf den überwiegend von LGBTQI-Personen besuchten Nachtclub „Pulse“ in Orlando an die Öffentlichkeit. Wilson teilte damals einen Tweet mit einem Foto von sich, schrieb dazu: „Ich in einem Schwulenclub, als ich 18 Jahre alt war. Wenn ich es mir jetzt ansehe, ist es mir peinlich …“
Daraufhin folgten mehrere Andeutungen, bis sie schließlich geradeheraus postete, dass sie bi sei. Ein paar Tage später erklärte sie dann: „Ich bin dankbar für eure Unterstützung, aber es gibt wichtigere Dinge als die Info, dass ich auch Frauen mag.“
„Meine Lieblingstante und mein Lieblingsonkel, für immer“
Im März 2024 postete Mara Wilson einen Schnappschuss von sich mit Danny DeVito. Von der New Jersey Symphony wurde „Matilda“ als Konzert aufgeführt. Der 81-Jährige fungierte als Erzähler. Das Bild mit Danny DeVito sehen Sie, wenn Sie in dem Beitrag nach rechts klicken.
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