Sie verdrehte ganz Hollywood den Kopf
So sieht Bond-Girl Mary Goodnight heute aus
Aktualisiert am 11.04.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 3 Min.
Als Mary Goodnight raubte sie James Bond 1974 den Atem. Britt Ekland war damals Anfang 30. Seitdem sind mehr als 50 Jahre vergangen. Das macht sie heute.
Schmollmund, blonde Haare, schwarzer Lidstrich: Kaum eine Frau raubte den Männern in den Sechziger- und Siebzigerjahren so sehr den Verstand wie die 1942 in Stockholm geborene Britt Ekland. So fiel sie mit 21 Jahren zum Beispiel dem Inspektor-Clouseau-Darsteller Peter Sellers auf. Er war 17 Jahre älter, zweifacher Vater, geschieden – und ein Weltstar.
Er klopfte an ihrer Hoteltür, lud sie in seine Suite ein. Sie verliebten sich, wurden ein Paar und heirateten wenige Tage später. Eine Liebe im Eiltempo. Kurz darauf ist Britt Ekland schwanger. Doch nach vier Jahren und der Geburt einer Tochter war die Romanze wieder vorbei.
1974 war die damals 32-Jährige dann in der Rolle des Bond-Girls Mary Goodnight in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ zu sehen, verdrehte dabei nicht nur James Bond den Kopf. Es war der zweite Film von Roger Moore als 007. Der Schauspieler war zu dem Zeitpunkt bereits mit seiner dritten Ehefrau Luisa Mattioli verheiratet.
Britt Ekland hingegen war mit dem Produzenten Lou Adler zusammen, bekam kurz vor den Dreharbeiten zum James-Bond-Film mit ihm ein Kind. Danach ging sie eine Affäre mit dem Rockmusiker Rod Stewart ein, später auch mit dem Schauspieler Helmut Berger. Dem 20 Jahre jüngeren Schlagzeuger Slim Jim Phantom der Rockabilly-Band Stray Cats gab sie dann sogar das Jawort. Die Ehe hielt acht Jahre.
Nach der Scheidung hatte sie einfach nur Pech: 1994 ließ sie sich die Lippen aufspritzen, doch das Material war ungeeignet. „Es hat mein Aussehen zerstört und mein Gesicht ruiniert. Es war der größte Fehler meines Lebens“, gestand die Schauspielerin später in der britischen Fernsehsendung „Loose Women“.
„Wenn ich Fotos von davor anschaue, sah ich sehr gut aus. Heute sehe ich das, aber damals konnte ich es nicht sehen.“ Zeitweise konnte sie nicht einmal mehr ihre Lippen bewegen; Die Folgen des verpfuschten Eingriffs sind heute kaum noch sichtbar.










