„Lehmann hat sich doch auch mit Timmy unterhalten und er hat geantwortet. Also muss man sich mehr um ihn kümmern, als bisher“, findet Woznikowski. „Das ist ein intelligentes Säugetier. Es allein mit Wasser zu bespritzen, reicht nicht. Es braucht auch Ansprache und dadurch Motivation.“

Iris Schulte kritisiert das: „Es ist eine entsetzliche Grausamkeit, die dem Wal widerfährt. Seit knapp zwei Wochen kämpft er um sein Leben. Hilfe, die angeboten wird, wird einfach abgeschmettert. Es wird behauptet, er will sterben und wäre so krank. Wer weiß das denn genau.“

Zustimmende Worte kommen von t-online-Leserin Yvonne Raja. Sie verfolge das Drama um den Buckelwal mit „großem Unverständnis“, schreibt sie. „Was dort gerade geschieht, empfinde ich als unwürdig sowohl für das Tier als auch für uns als Gesellschaft. Es gibt Menschen, die bereit sind, die Kosten zu tragen, die helfen wollen, die nicht einfach wegsehen. Und trotzdem werden Eilanträge abgelehnt, während dieses Lebewesen weiter leidet. Wie kann das sein?“

t-online-Leserin Silke Thon drückt ihre Meinung mit drastischen Worten aus: „Der Wal stirbt nicht, er wird langsam gequält und ermordet“, findet sie.

Es gibt aber auch andere Meinungen: Einigen Lesern geht die Aufregung um Timmy zu weit. Helmut Lothar Klein schreibt etwa: „Ich meine, dass wir die wichtigen Dinge in unserem Land angehen sollten. Eine derart aufwendige Beschäftigung mit einem Wal finde ich total übertrieben.“

Auch Wiebke Hingst findet die Aufregung übertrieben. „Nach meiner Meinung soll man den Wal in Ruhe sterben lassen“, schreibt sie. Den medialen Hype finde sie „ganz schlimm“. Auch die Medien, so ihre Meinung, sollten sich zurückhalten.

Warum bewegt Sie das Schicksal von Buckelwal Timmy? Schreiben Sie eine E-Mail an Lesermeinung@stroeer.de. Bitte nutzen Sie den Betreff „Timmy“ und begründen Sie Ihre Meinung.

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