Zweitens: Halten Sie Ihre Anteile möglichst lange. Je länger Sie Ihre Aktien behalten, desto geringer sind die Auswirkungen von kurzfristigen Ereignissen wie einer steigenden Inflationsrate auf Ihr Vermögen.
2. Inflationsgeschützte Anleihen
Um Ihr Geld vor der Inflation zu schützen, können Sie es auch einem Unternehmen oder einem Staat leihen. Genauer anschauen sollten Sie sich dabei spezielle Anleihen, die unter verschiedenen Namen bekannt sind und doch alle dasselbe meinen: inflationsgeschützte Anleihen, inflationsgebundene Anleihen oder – im Falle der Bundesrepublik Deutschland – inflationsindexierte Bundeswertpapiere.
Mit diesen Anleihen geben Sie beispielsweise einem Staat im Grunde einen Kredit über eine längere Laufzeit, meistens zwischen fünf und 30 Jahren. Im Gegenzug erhalten Sie Zinsen, die sich in ihrer Höhe an den Verbraucherpreisen orientieren. Somit bleibt die Kaufkraft des geliehenen Geldes über die Jahre konstant.
- Wirtschaftskrise: Warum eine Stagflation so gefährlich wäre
Doch Vorsicht: Wie bei Krediten üblich, erhöht sich das Risiko, je unsicherer die finanzielle Situation des Kreditnehmers ist, aber auch die Rendite. Umgekehrt heißt das: Da es ziemlich sicher ist, dass die Bundesrepublik Deutschland das geliehene Geld nach der Laufzeit zurückzahlen kann, bekommen Sie als Anleger fast keine Zinsen über den Inflationsausgleich hinaus. Vermögensaufbau ist damit eher nicht möglich, Vermögensverlust aber auch recht unwahrscheinlich.
Experten raten deshalb generell dazu, Anleihen als Teil des Portfolios zu haben. Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Arten von Anleihen und wie Sie diese kaufen können, finden Sie hier.
Zukünftiger Wert63.636 €
Wertverlust6.364 €
3. Vorsicht bei Gold als Inflationsschutz
Gold hat den Ruf einer krisenfesten Geldanlage. Doch das stimmt nicht ganz. Der Goldpreis ist seit 2019 stark gestiegen, was die Investition in das Edelmetall teuer macht.











