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Home » So retten Sie Ihr Frühstück nach dem MHD
Leben

So retten Sie Ihr Frühstück nach dem MHD

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 16, 2026
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Mindesthaltbarkeitsdatum

Dieser Fakt über Aufbackbrötchen könnte Ihr Frühstück retten


Aktualisiert am 16.08.2026 – 07:32 UhrLesedauer: 2 Min.

imago images 0200344831Vergrößern des Bildes

Aufbackbrötchen: Schrippen und Semmel für den Backofen sind vor allem sonntags eine bequeme Option fürs Frühstück. (Quelle: IMAGO/mix1press/imago)

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Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung ist überschritten. Wegwerfen muss man die Teiglinge deshalb noch lange nicht.

Sie wollen sich gerade ein leckeres Frühstück mit Aufbackbrötchen zubereiten. Aber beim Blick auf die Packung vergeht Ihnen der Appetit: Die Brötchen sind seit einer Woche abgelaufen. Müssen Sie sie jetzt entsorgen und wieder fades Toastbrot essen? Oder können Sie die knusprigen Goldstücke doch noch verzehren?

Kann ich abgelaufene Aufbackbrötchen noch essen?

Ja. Wichtig ist der Sinnes-Check vor dem Zubereiten beziehungsweise Verzehren: Kontrollieren Sie die Teiglinge auf einen möglichen Schimmelbefall. Danach riechen Sie an den Produkten. Ist alles unbedenklich und schmecken sie nach dem Aufbacken wie gewohnt, können Sie sie bedenkenlos weiter verzehren. Aber: Falls ein Aufbackbrötchen schimmelt, entsorgen Sie die Packung vollständig. Denn auch die anderen Teiglinge in der Packung können bereits mit dem Schimmelpilz durchzogen sein.

Übrigens: Meistens gehen abgelaufene Aufbackbrötchen im Ofen nicht mehr richtig auf. Das ist aber nicht weiter schlimm. Es liegt daran, dass die Gärbakterien im Rohling nicht mehr so intakt sind.

Tipp

Frieren Sie Aufbackbrötchen samt der luftdichten Verpackung direkt nach dem Kauf ein. Das verlängert ihre Haltbarkeit um mehrere Monate.

Wie lange sind Aufbackbrötchen haltbar?

Aufbackbrötchen sind noch mehrere Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar. Teilweise sogar Monate – wenn die Packung verschlossen ist. Grund sind die speziellen Gase, die sich mit in der luftdichten Verpackung befinden. Wird die Packung allerdings geöffnet, können die Aufbackbrötchen schnell schimmeln.

Info

Bewahren Sie die Verpackung mit den Aufbackbrötchen nicht im Kühlschrank auf. Zu niedrige Lagertemperaturen beeinflussen den Geschmack negativ.

Tiefkühl-Aufbackbrötchen sind ebenfalls noch einige Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehrbar. Wichtig ist jedoch, dass sie zwischendurch nicht aufgetaut wurden, die Kühlkette also intakt geblieben ist.

Achtung

Egal, ob Aufbackbrötchen aus der luftdichten Verpackung oder TK-Aufbackbrötchen: Einmal aufgebacken, sollten Sie sie innerhalb weniger Stunden verzehren. Andernfalls trocknen sie aus und werden hart. Nach einem Tag sind die Brötchen dann meist nicht mehr genießbar.

Wie lange kann man „Knack und Back“-Brötchen noch essen?

Laut Hersteller bleiben Produkte der Marke „Knack und Back“ durchschnittlich 12 Tage nach der Lieferung frisch.

Wie lange kann man Brot nach Ablaufdatum essen?

Das kommt auf die Brotsorte an. Weizenbrote bleiben bei optimaler Lagerung (dazu unten mehr) etwa zwei Tage lang frisch. Mischbrote können Sie mindestens vier Tage nach Kauf bedenkenlos verzehren. Deftigere und reichhaltigere Brotsorten wie Vollkorn- oder Körnerbrote bleiben bis zu neun Tage lang frisch, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

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