E-Reader-Tipps

So füllen Sie Ihr digitales Bücherregal zum Nulltarif


Aktualisiert am 08.09.2026 – 11:39 UhrLesedauer: 3 Min.

Eine Frau mit E-Reader und Getränk auf dem Sofa: Was gibt sie wohl monatlich für Bücher aus? (Quelle: Fabio Camandona via www.imago-im/imago-images-bilder)

Zu Hause, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Urlaub: Der E-Reader nimmt kaum Platz weg und bietet eine Fülle an Lesestoff – wenn man dafür bezahlt. Oder muss man das gar nicht?

Sie lieben es, in spannende Geschichten einzutauchen und neue Welten zu entdecken? Mit E-Readern wie zum Beispiel dem Kindle können Sie lesen, was das Herz begehrt – ohne dass sich dabei schränkeweise Bücher ansammeln. Der geringe Platzbedarf zahlt sich auch aus, wenn Sie den Urlaubskoffer packen und statt drei dicker Schmöker nur den kleinen Kindle einpacken müssen. Obendrein können Sie jederzeit in Sekundenschnelle das Buch Ihrer Wahl herunterladen und drauflos lesen.

Aber E-Books können auch ins Geld gehen. Wie schnell drückt man auf den „Kaufen“-Button und bekommt später beim Blick auf die Kreditkartenabrechnung einen Schreck: zwölf Euro hier, 18 Euro da und 24 beim nächsten Buch – es läppert sich schnell.

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Muss das so sein? Nein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, kostenlos an E-Books zu gelangen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihr digitales Bücherregal füllen können.

Die „Onleihe“ der öffentlichen Bibliotheken

Sie sind ein Fan von Bibliotheken? Dann unterstützen Sie doch Ihre lokale Bibliothek und sichern sich deren Angebot über die sogenannte „Onleihe“ – einer digitalen Plattform der öffentlichen Bibliotheken. Deren E-Book-Plattform „ebookplus“ ist gefüllt mit E-Books, E-Audios und E-Magazinen. Es ist nicht ganz kostenlos, sondern kostet in Berlin genau zehn Euro, in den meisten anderen großen deutschen Städten 20 Euro. Die sind jährlich für den Bibliotheksausweis fällig, der zur „Onleihe“ berechtigt.

Für nur zehn bis 20 Euro ist die „Onleihe“ ein wirklich günstiges Angebot, denn neben den digitalen Leseangeboten erhalten Sie auch Zugang zur Film-App „filmfriend“, zu den Hörbüchern von „Libby“ und zur Musikstreaming-App „freegal music“.

Wie Sie an den Bibliotheksausweis kommen:

Melden Sie sich einfach direkt mit dem Personalausweis bei Ihrer lokalen Bibliothek, meist kann der Antrag aber auch auf der dazugehörigen Homepage ausgefüllt werden. Voraussetzung ist, dass Ihre Bibliothek sich der „Onleihe“ angeschlossen hat. Wichtig zu wissen: Pro Nutzer können (je nach Ort) bis zu 20 E-Book-Titel gleichzeitig ausgeliehen werden.

Kindle-Bestseller – kostenlos

Die „Onleihe“ ist nicht immer topaktuell und auch vom Angebot der lokalen Bibliothek abhängig. Ist der Titel Ihrer Wahl nicht vorrätig, dann ist die „Top 100 – Gratis“-Liste im Kindle Shop von Amazon eine gute Anlaufstelle. Diese etwas versteckte Perle listet die 100 beliebtesten kostenlosen E-Books auf, basierend auf den Bestellungen der Amazon-Kunden. Noch dazu wird diese Liste stündlich aktualisiert. Das heißt: jede Stunde ein neues Buch zum Nulltarif. Mit der übersichtlichen Navigation können Sie hier Ihre Suche nach Genres eingrenzen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

So geht’s zur „Top 100 – Gratis“-Liste:

Zunächst müssen Sie „amazon.de“ besuchen und sich einloggen. Hier finden Sie oben in der Leiste die Kategorie „Bestseller“. Wenn Sie nun auf „Kindle-Shop“ klicken, öffnet sich eine Auswahl mit den Genres eBooks, eMagazine, Audible Hörbuch und Prime Reading. Weiter oben werden Ihnen alle Bestseller im Kindle-Shop angezeigt. Beim Klick gelangen Sie auf eine Website mit allerlei Toplisten. Was viele nicht wissen: Neben der Kategorie „Top 100 – Bezahlt“ befindet sich dort ebenso die Auswahl „Top 100 – Gratis“. Wer diese Liste auswählt, erhält vollen Zugriff auf die kostenlosen Kindle Bücher.

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