Sonderbetrieb eingerichtet

So kommen Fans trotz Streik zum Pokalspiel des FC Bayern


10.02.2026 – 10:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine U-Bahn mit der Allianz Arena im Hintergrund (Archivbild): Die MVG richtet einen Sonderbetrieb ein. (Quelle: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Der FC Bayern empfängt am Mittwoch RB Leipzig im Pokal. Die Anreise für die Fans dürfte sich wegen eines Warnstreiks schwierig gestalten. Wie sie dennoch zum Stadion kommen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat am Mittwoch in München zu einem ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Ausgerechnet an diesem Tag steigt das Viertelfinale im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig (Anpfiff: 20.45 Uhr) – vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena in Fröttmaning.

Um die An- und Abreise der Fans trotz des Streiks gewährleisten zu können, richtet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) einen Sonderbetrieb ein. Zwischen dem Marienplatz und Fröttmaning wird die U6 in der „gewohnt engen Taktung“ fahren, heißt es. An den dazwischen liegenden Stationen sei ein Zustieg möglich. Im restlichen Netz bleibe die U-Bahn außer Betrieb.

Der übliche Bus-Transfer ab der S-Bahn-Station Donnersbergerbrücke steht ab 16.30 Uhr zur Verfügung und soll verstärkt werden. Die Busse fahren jedoch nicht direkt bis zur Allianz Arena, sondern zum Kieferngarten. Von dort aus ist das Stadion fußläufig in rund einer halben Stunde zu erreichen. Nach der Partie fahren die Busse bei Bedarf vom Kieferngarten auf direktem Weg zum Karlsplatz (Stachus). Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von dort zu Fuß erreichbar.

Darüber hinaus werden vom Parkplatz des FC Bayern Campus zusätzliche Shuttlebusse eingesetzt. Die MVG und der FC Bayern appellieren an die Fans, auf jeden Fall mehr Zeit für die An- und Abreise einzuplanen. Zuschauer, die mit dem Auto kommen, sollen nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften bilden. Die Allianz Arena öffnet bereits um 18.30 Uhr und soll nach Spielende länger geöffnet bleiben.

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