Tipps zur Abkühlung

So helfen Sie Ihrer Katze bei Hitze


25.06.2026 – 14:57 UhrLesedauer: 2 Min.

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Eine Katze am Pool: Wenn Samtpfoten gerne ins Wasser gehen würden, wäre eine Abkühlung etwas leichter. (Quelle: Linda Raymond)

Katzen können Hitze kaum eigenständig regulieren – das macht hohe Temperaturen für sie schnell gefährlich. Was Halter jetzt tun sollten.

Hitze macht nicht nur Menschen zu schaffen – auch Tiere leiden unter hohen Temperaturen. Allerdings können nicht alle ihre Körpertemperatur so effektiv regulieren wie Menschen. Katzen schwitzen etwa fast ausschließlich über die wenigen Schweißdrüsen an den Pfoten. Doch Besitzer können ihnen Erleichterung verschaffen.

Katzen trinken von Natur aus recht wenig. Die Vorfahren der Stubentiger stammen aus der Wüste, und ihr Organismus hat sich im Laufe der Evolution an ein Leben mit geringem Wasserangebot gewöhnt, wie Andrea Göbel, Ernährungsexpertin des Katzenfutterherstellers Happy Cat, erklärt. Halter müssen ihre Tiere daher oft dazu animieren, mehr zu trinken beziehungsweise mehr Flüssigkeit aufzunehmen.

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So können Sie Ihrer Katze beim Abkühlen helfen:

  • Immer genügend frisches Wasser zur Verfügung stellen, am besten mehrere Näpfe in der Wohnung verteilt. Manche Katzen bevorzugen auch Trinkbrunnen mit fließendem Wasser.
  • Lieber Nass- als Trockenfutter geben, da Katzen viel Flüssigkeit aus der Nahrung ziehen. Im Handel gibt es auch Futter mit besonders viel Soße oder als Suppe.
  • Bieten Sie ausreichend schattige Rückzugsmöglichkeiten, etwa ein abgedunkeltes Zimmer.
  • Wenn es besonders heiß ist, können Sie Ihre Hände befeuchten oder einen feuchten Lappen nehmen und Ihre Katze sanft damit abreiben.

Wie Sie erkennen, wenn eine Katze überhitzt

Bei großer Hitze kann es für Katzen schnell gefährlich werden. Steigt ihre Körpertemperatur über 40 Grad, drohen Kreislaufprobleme, Nierenschäden und im schlimmsten Fall ein lebensbedrohlicher Hitzschlag. Warnzeichen sind unter anderem Hecheln, starkes Speicheln, Apathie, Taumeln oder gerötete Schleimhäute. Auch Flüssigkeitsmangel wird bei Temperaturen über 30 Grad rasch zum Risiko – besonders für junge, alte oder kranke Tiere. Bei Verdacht auf einen Hitzschlag sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

Freigänger suchen zwar meist selbst schattige und kühle Plätze auf, dennoch sollten Halter sie an heißen Tagen unterstützen. Empfehlenswert sind mehrere Wassernäpfe im Schatten, schattige Rückzugsorte sowie möglichst wenig Freigang während der größten Mittagshitze zwischen elf und 16 Uhr. Zeigt die Katze Anzeichen wie Hecheln, Erbrechen oder Teilnahmslosigkeit, ist umgehend tierärztlicher Rat erforderlich.

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