Nervig bei Regen
Scheibenwischer schmieren: So verschaffen Sie sich klare Sicht
Aktualisiert am 17.04.2026 – 07:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Scheibenwischer sollen die Windschutzscheibe und die Heckscheibe sauber halten. Doch was, wenn sie nur noch Schmierspuren hinterlassen?
Guter Durchblick ist wichtig beim Autofahren, vor allem bei Dunkelheit und Nässe. Die Scheibenwischer auf der Windschutz- und bei vielen Autos auch auf der Heckscheibe sollen dafür sorgen, dass das Wasser schnell vom Glas transportiert wird – und das am besten, ohne Streifen oder Schlieren zu hinterlassen. Doch was, wenn die Scheibenwischer die Sicht eher trüben als verbessern oder auch noch quietschen?
Schauen Sie sich die Wischerlippen aus Gummi einmal genau an. Weisen sie Schäden wie Risse auf, sollten Sie sie austauschen. Wie das geht, lesen Sie hier. Grundsätzlich rät der ADAC: Lieber einmal öfter wechseln als zu wenig – im Interesse eines guten Durchblicks und der Verkehrssicherheit. In der Regel sollten Sie die Scheibenwischer alle 12 bis 24 Monate wechseln, da das Gummi auch ohne häufige Benutzung alt und hart wird.
Wenn Sie keine Schäden erkennen können, hilft möglicherweise schon eine gründliche Reinigung der Wischerlippen, die Sie ungefähr alle sechs Monate und bei Bedarf vornehmen sollten.
Genauso gehen Sie bei einer verdreckten Windschutzscheibe vor: Klappen Sie die Scheibenwischer von der Scheibe und putzen Sie das Glas mit Glasreiniger.
Prüfen Sie auch, ob der Wischerarm verbogen ist und dadurch für einen unterschiedlichen Anpressdruck oder Anstellwinkel und für Schmierspuren sorgt. In diesem Fall muss Ersatz ran. Alternativ können Sie auch versuchen, den Scheibenwischer mit einem speziellen Werkzeug so einstellen, dass er im 90-Grad-Winkel zur Wölbung der Scheibe geneigt ist.
Nach einem Besuch der Waschanlage mit Spühwachs-Programm sollten Sie die Scheibe mit einem speziellen Reinigungstuch (erhalten Sie in der Regel beim Bezahlen an der Kasse) gründlich sauber machen, damit die Scheibenwischer nicht schlieren.










