Inspektion zum Saisonbeginn

Das sollten Sie beim Fahrradcheck nicht vergessen


Aktualisiert am 24.04.2025Lesedauer: 3 Min.

Die Tage werden länger: Nun sind wieder Fahrradtouren angesagt. (Quelle: Fotoarena/imago-images-bilder)

Wenn Sie Ihr Fahrrad jetzt nach der Winterpause wieder herausholen, sollten Sie die Technik einmal gründlich prüfen. Auf diese Punkte sollten Sie achten.

Das Wetter wird langsam besser, die Zahl der Radfahrer auf den Straßen steigt wieder an – es ist Frühling. Bevor Sie Ihre erste große Tour auf dem Zweirad starten, lohnen sich einige Checks – Ihrer eigenen Sicherheit zuliebe.

Mal eben das Fahrrad beim Frühjahrsputz mit dem Hochdruckreiniger abspritzen? Das ist keine gute Idee. Denn dadurch werden Schmutz und Feuchtigkeit unter Umständen in die Lager gepresst – das kann Schäden verursachen, teilt der Pressedienst Fahrrad (pd-f) mit. Stattdessen können Sie groben Schmutz mit einem Handfeger oder einer Bürste entfernen. Schwer zugängliche Stellen können Sie mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel säubern.

Möchten Sie, dass Ihr Fahrrad richtig glänzt? Dann benutzen Sie für die Reinigung warmes Wasser und ein Lappen. Meiden Sie dabei Chemikalien und Seifen, da diese einzelne Bestandteile wie die Fahrradkette angreifen und zu Rost führen können.

Nachdem das Fahrrad gesäubert ist, sollten Sie einen Sichtcheck durchführen: Kleine Risse, Abnutzungen sowie rostige Stellen sind nach der gründlichen Reinigung gut erkennbar. Ist der Lenker beschädigt, lassen Sie diesen von einem Fachmann austauschen – andernfalls droht ein Lenkerbruch.

Nach dem Winter ist es für alle Räder wichtig, dass die Kette und die Schaltung überprüft werden. Ist beides sauber und in einem guten Zustand, reicht eine kurze Testfahrt, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Wenn nicht, sollten Sie Ritzel, Kette und Umwerfer grob reinigen. Hierfür genügt häufig schon ein mit Lösungsmitteln getränktes, nicht fusselndes Tuch. Festsitzender Schmutz kann mit einer Bürste oder Zahnbürste entfernt werden.

Nach dem Säubern können Sie die Kette mit Kettenfett oder -öl schmieren. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Überschüssiges Fett oder Öl nehmen Sie einfach mit einem Tuch auf.

Wenn Sie die Kette mit Schmiermittel zum Sprühen fetten, sollten Sie vorsichtig sein: Der Sprühnebel kann an die Bremsflanken oder Bremsscheiben kommen und hierdurch die Bremskraft stark mindern. Das Fett verhindert, dass die Bremsbacken richtig greifen.

Über den Winter angesetzter Rost auf Scheibenbremsen kann bei den ersten Bremsungen für eine besonders starke Bremswirkung sorgen. Darauf sollten Sie sich als Radler einstellen und die ersten Fahrten besonders umsichtig angehen. In der Regel verschwindet die Korrosion auf den Scheiben nach ein paar Bremsvorgängen, heißt es vom ADAC.

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