Grasmilben
Jetzt droht ein Parasiten-Alarm bei Hunden
Aktualisiert am 03.04.2026 – 09:31 UhrLesedauer: 3 Min.

Kratzt sich Ihr Hund öfter als sonst? Ist seine Haut rot und entzündet und erkennen Sie kleine rote Punkte im Fell? Dann hat er sich Grasmilben eingefangen.
Grasmilben können für Hunde eine echte Plage sein. Die kleinen, rotbraunen Parasiten werden auch Herbstgrasmilben genannt und befallen meist Tiere und Menschen, die sich häufig und lange auf Wiesen, zwischen hohen Gräsern und in der Nähe von Büschen aufhalten.
Erfahren Sie im Folgenden mehr über die Ursachen und Symptome eines Grasmilbenbefalls beim Hund. Zudem gibt es Tipps, wie Sie die Milben bekämpfen können und Ihrem Hund bei einem Befall Erleichterung verschaffen können.
Grasmilben (Neotrombicula autumnalis) sind zwei bis drei Millimeter große Spinnentiere. Ihr Körper ist von orange-gelb bis hin zu rötlich braun. Lediglich die Larven beißen. Sie ernähren sich jedoch nicht vom Blut der Tiere und Menschen, sondern von deren Lymphwasser.
Im Gegensatz zum Gemeinen Holzbock (Zecken) übertragen Grasmilben keine Krankheiten.
Der Befall mit Grasmilben tritt häufig zwischen Mitte Juli und Ende Oktober auf. Ist es warm und trocken, zeigen sich die Parasiten schon eher. In dieser Zeit schlüpfen die roten Larven der Milben aus ihren Eiern. Damit sie ausreichend Nährstoffe zum Wachsen haben, suchen sich die Larven einen Wirt, befallen diesen und saugen ihm den Zellsaft (bei Pflanzen) beziehungsweise die Lymphflüssigkeit (bei Tieren) aus.
Hunde können sich leicht mit diesen Parasiten infizieren, indem sie auf Wiesen, hohem Gras oder anderen befallenen Vegetationen herumtollen.
Folgende Symptome deuten auf einen Grasmilbenbefall beim Hund hin:
Nach wenigen Tagen verschwinden die Larven der Grasmilben von selbst.
Es gibt Präventivmittel, wie beispielsweise Halsbänder, die einen Grasmilbenbefall verhindern sollen. Sie sind unter anderem beim Tierarzt erhältlich. Bei einem Befall können Sie ein spezielles Antimilbenshampoo verwenden, das ebenfalls in der Praxis erhältlich ist. Alternativ reicht auch pure, parfümfreie Kernseife aus. Zudem sollen Natron oder Olivenöl auf die Bisswunden aufgetragen den Juckreiz reduzieren.










