Richtige Pflege

So verhindern Sie die Brandgefahr beim Akku

Aktualisiert am 01.06.2026 – 13:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Gut für die Akkugesundheit: Bei den meisten Smartphones lässt sich ein Ladelimit einstellen. (Quelle: Nico Tapia/dpa-tmn/dpa-bilder)

Verschleiß, Hitze und Frost können Smartphone-Akkus gefährlich werden. Was beim Laden und Lagern zu beachten ist, um einen Brand zu verhindern.

Nicht nur extreme Temperaturen können dem Smartphone-Akku zusetzen. Auch die richtige Lagerung entscheidet darüber, wie lange der Akku hält und ob es zu kritischen Schäden der Zellen kommt, und damit schlimmstenfalls zum Brand. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) hin.

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Der beste Schutz: die richtige Akkupflege. So geht“s:

  • Verwenden Sie nur Ladegeräte, die vom Hersteller für den Akku oder, bei fest verbauten Akkus, für das jeweilige Gerät vorgesehen sind, rät das IFS.
  • Heiße Geräte nicht aufladen, wenn sie etwa von der Sonne erwärmt wurden oder sich beim Laden erwärmen. Lieber erst abkühlen lassen und dann laden, empfiehlt Smartphone-Hersteller Samsung.
  • Am besten lagert man Lithium-Ionen-Akkus mit einem Ladestand zwischen 40 und 60 Prozent ihrer Kapazität.
  • Die Ladeumgebung sollte Temperaturen zwischen 0 und 45 Grad haben und trocken sein.
  • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt darüber hinaus eine regelmäßige Kontrolle des Ladestands und gegebenenfalls Zwischenladung. Das verhindert Tiefenentladung, die den Akkus schadet.
  • Akkus außerdem auf nicht brennbaren Unterlagen laden und lagern und Abstand halten zu anderen brennbaren Dingen.

Geräte und Akkus richtig entsorgen – so geht es

Manchmal hilft die beste Pflege nicht und das Gerät ist einfach hin. Oder der Akku macht sprichwörtlich dicke Backen. Dann nicht mehr nutzen, sondern entsorgen. Das gilt auch für andere Batterien oder Elektrogeräte.

  • Alte Batterien, Akkus und Co. können an den örtlichen Wertstoffhöfen und Sammelstellen abgegeben werden.
  • Elektronikmärkte, Händler und auch Supermärkte ab einer bestimmten Größe und mit regelmäßigem Elektronikverkauf müssen die Geräte kostenlos zum Recycling annehmen. Man muss bei Kleingeräten auch nicht ein neues Gerät im Austausch erwerben.
  • Funktionierende Geräte kann man etwa über Verkaufsplattformen noch gegen kleines Geld loswerden. Wichtig: Hier vorher das Gerät unbedingt auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, um persönliche Daten zu schützen.
  • Die Verbraucherzentrale rät bei Smartphones eher zum Privatverkauf, da dort mit höheren Preisen zu rechnen sei als bei Verkaufsportalen.

Elektro- und Elektronikgeräte gehören übrigens nie in den Hausmüll. Die enthaltenen Rohstoffe sind wertvoll und sollten nicht verloren gehen. Außerdem könnten die enthaltenen Akkus Brände in den Recyclinganlagen verursachen.

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