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Home » Skiurlaub in Italien: Betreiber verzweifelt an Touristen
Panorama

Skiurlaub in Italien: Betreiber verzweifelt an Touristen

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 4, 2026
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Skiurlaub in Italien: Betreiber verzweifelt an Touristen

„Wir flehen euch an“

Ärger in Touristenregion: „Böse Überraschung“


04.02.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Langlaufstrecke (Archivbild): Fußgänger lösen in den italienischen Alpen Empörung aus. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)

Die Wintermonate sind in Langlaufgebieten Hochsaison. Doch nicht alle Touristen verhalten sich vorbildlich. Bei dem Betreiber eines Gebietes löst das jetzt Ärger aus.

In der italienischen Alpenregion Folgaria gibt es Probleme: Immer wieder sollen „unaufmerksame Fußgänger“ die frisch präparierten Strecken des Langlaufzentrums Alpe Coe betreten. Jetzt hat der Betreiber seiner Wut in einem Beitrag bei Facebook Luft gemacht.

Wie in vielen Wintersportgebieten beginnt auch in Folgaria am Abend kurz nach Sonnenuntergang ein reges Treiben. In Vorbereitung für den nächsten Tag werden die Langlaufloipen, also die Strecken für Langläufer, aufwendig präpariert. Doch dabei kommt es laut dem Betreiber häufig zu Zwischenfällen mit Spaziergängern.

Sie sollen die Strecken wiederholt mit falschem Schuhwerk betreten haben, erklärte der Betreiber des Zentrums in seinem Beitrag. Dabei würden sie „alles ruinieren“ und stellten damit eine Gefahr für Langläufer dar. Insbesondere am Ende eines langen Arbeitstages sei die Begegnung mit „unhöflichen und unaufmerksamen Fußgängern“ auf der Strecke „eine böse Überraschung“, stellte der Betreiber des Zentrums klar. Und weiter: „Das tut wirklich weh.“

Deshalb richtete er nun einen dringenden Appell an die Touristen vor Ort: „Wir flehen euch an: Benutzt die Langlaufloipen nicht mit Winterstiefeln oder Schneeschuhen.“ Für Fußgänger gebe es eigene, präparierte Wege. Diese seien mit gelben Schildern markiert, hieß es weiter.

Ähnliche Probleme gab es auch schon in anderen Langlaufzentren. Wie die italienische Zeitung „Il Dolomiti“ berichtete, soll es in Campomulo zu einem Zwischenfall gekommen sein, als Wanderer bei schlechter Sicht plötzlich vor einer Schneeraupe aufgetaucht seien und damit sich und den Fahrer in Gefahr gebracht hätten.

In den Kommentaren unter dem Beitrag des Langlaufzentrums Alpe Coe gibt es viel Verständnis für den Ausbruch. „Im Pulstertal gibt es bereits Kontrolleure mit Quads. So etwas müsste man auch hier einführen“, schrieb zum Beispiel ein Mann. Ein anderer Nutzer schlug dagegen vor, Strafen einzuführen: „Man muss sie beim Geldbeutel treffen, dann lernen sie es vielleicht.“

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