Sieben Jahre in fünf KZs: Odyssee des Schreckens von Bernhard Strauß | Leben & Wissen

„In der Nachkriegsgeschichtsschreibung geht man davon aus, dass die gewaltsame Verfolgung der jüdischen Deutschen mit der Reichspogromnacht am 9. November 1938 begann – ich bin da anderer Ansicht“, sagt Wilfried Dieterichs. „Meiner Meinung nach fand der eigentliche Auftakt schon vier Monate früher mit der Juni-Aktion statt.“

Der aus der Kleinstadt Bad Ems stammende Journalist zeigt dies bis ins kleinste Detail gründlich recherchiert am Beispiel von Bernhard Strauß. Der ebenfalls gebürtige Bad Emser wurde bei der Juni-Aktion zusammen mit vielen anderen jüdischen Deutschen verhaftet und ins Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt.

Es folgte eine siebenjährige Odyssee des Schreckens durch insgesamt fünf Konzentrationslager. Unglaublich, aber er überlebte.

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