Kurz nach seiner Haftentlassung
Sarah Ferguson bot Epstein ihre Patentochter an
Aktualisiert am 23.02.2026 – 09:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Neue Enthüllungen aus den Epstein-Akten belasten die Ex-Frau von Prinz Andrew erneut: Sie vermittelte ihre Patentochter an den verurteilten Sexualstraftäter.
Sarah Ferguson hat ihre damals 22-jährige Patentochter Poppy Cotterell offenbar an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vermittelt. Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor schickte dem Finanzier im November 2010 – rund 16 Monate nach dessen Haftentlassung, die er wegen Sexualstraftaten an Kindern verbüßt hatte – die Kontaktdaten der jungen Frau mit dem Begleittext „Jetzt bist du dran! Alles Liebe“. Dies geht laut der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ aus E-Mails, die innerhalb der Epstein-Akten veröffentlicht wurden, hervor.
Nach dem Kontakt soll sich Poppy Cotterell mit Epstein in dessen Haus in Manhattan getroffen haben. Der 2019 in Haft verstorbene US-Geschäftsmann soll ihr eine Stelle angeboten und vorgeschlagen haben, eine hohe Summe in Cotterells Namen an eine Kinderhilfsorganisation zu spenden. Die Wohltätigkeitsorganisation wurde von Epsteins Bekanntem, Dr. Woodson Merrell, geleitet.
Die heute 38-jährige Cotterell arbeitet inzwischen als Psychotherapeutin und Yoga-Lehrerin in London. Der „Sun“ sagte sie nun: „Im Jahr 2010, im Alter von 22 Jahren, arbeitete ich in New York als Praktikantin in einer Kunstgalerie, als ich Herrn Epstein vorgestellt wurde.“ Er habe ihr einen Job als Betreuerin seiner Kunstsammlung angeboten, dieses habe sie abgelehnt. „Ich habe ihn nie wieder gesehen“, so Cotterell. Von der geplanten Spende an Dr. Merrells Wohltätigkeitsorganisation habe sie nichts gewusst.
Poppy Cotterells verstorbene Mutter Carolyn war eine der Hofdamen Fergusons und zugleich Patin von Prinzessin Beatrice, der ältesten Tochter von Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor.
Sarah Ferguson wird derzeit vielfach belastet. Mehrere E-Mails zeigen, dass sie eine enge Beziehung zu Epstein pflegte, der sie offenbar sogar finanziell unterstützte. In einer Nachricht vom Januar 2010 schrieb sie den Enthüllungen nach an ihn: „Du bist eine Legende. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit zu beschreiben. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“
Die ehemalige Herzogin von York hält sich aktuell von der Öffentlichkeit fern und wechselt regelmäßig den Ort, um nicht entdeckt zu werden. Ihr Ex-Mann Andrew, mit dem sie viele Jahre lang in der Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor gelebt hat, wurde vergangene Woche vorübergehend wegen Amtsmissbrauchs verhaftet. Die Polizei durchsucht weiterhin den ehemaligen Wohnsitz des früheren Paares, wo auch einige von Fergusons Besitztümern untersucht werden könnten.
